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Montag entscheidet Politik über das Großprojekt / Die Kosten sollen zumindest reduziert werden

Mehr als 7,5 Millionen für die Feuerwehrhäuser?

Hameln. Das erklärte Ziel ist eine Kostenreduzierung bei der geplanten Instandsetzung der insgesamt zwölf Hamelner Feuerwehrhäuser. Das hat Claudio Griese, Sprecher der aus CDU, Grünen und Unabhängigen bestehenden Mehrheitsgruppe im Hamelner Rat, jetzt noch einmal betont. Der Christdemokrat kündigte deshalb an, im Montag tagenden Verwaltungsausschuss noch einen Konkretisierungsantrag einbringen zu wollen. Nähere Angaben dazu wollte Griese allerdings nicht machen. „Es besteht noch Beratungsbedarf mit den Gruppenpartnern“, begründete der Vorsitzende der CDU-Fraktion.

veröffentlicht am 14.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 03:41 Uhr

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Hans-Joachim-Weiß-Redakteur-Lokales-Hameln-Dewezet

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Wegen gesetzlich geänderter Normen und letztlich auch, um die Sicherheitsvorkehrungen in den Hamelner Feuerwehrhäusern auf einen aktuellen Stand zu bringen, muss die Stadt Hameln in den kommenden Jahren mehr als 7,5 Millionen Euro investieren. Diese Summe jedenfalls hat die Verwaltung errechnet. Die Politik allerdings will abspecken und ist sich da weitgehend einig, denn auch SPD, FDP und die Fraktion Piraten/Linke signalisierten bereits im Ausschuss für Recht und Sicherheit nach langer Debatte (wir berichteten) ihre Zustimmung. Um schlimmste Mängel an den Gerätehäusern hatte die Politik einmütig entschieden, 100 000 Euro für dringende Sofortmaßnahmen in den Haushalt 2014 einzustellen.

Zudem votierten die im Rat vertretenen Fraktionen geschlossen für einen Fahrplan, der drei Blöcke mit vier, fünf und drei Gerätehäusern beinhaltet, die jeweils innerhalb von fünf Jahren abgearbeitet werden sollen. Ursprünglich hatte die Verwaltung vier Blöcke vorgeschlagen, die in den nächsten 20 Jahren abgearbeitet werden sollten.

Um die Kosten nun weiter zu reduzieren, schwebt der Mehrheitsgruppe vor, die Standards herabzusetzen und von der Verwaltung eine „entschlackte Version“ zu fordern. „Das bedeutet bei der Instandsetzung Verzicht auf Duschen und Stellplätze“, sagt Griese, der sich jedoch für eine Realisierung in drei Blöcken ausspricht. Inwieweit die Kosten gedeckelt werden sollen, ist offen. „Das Problem ist, dass es für einen Zeitraum von 15 Jahren heute noch keine verlässlichen Zahlen gibt“, begründet der Gruppensprecher und ergänzt: „Unsere Intention ist, dafür Sorge zu tragen, in der Vorplanungsphase für den ersten Block einen Kostenrahmen zu finden, der sich von der Gesamtsumme absetzt.“

Um dieses Ziel zu erreichen, wollen CDU, Grüne und Unabhängiger auch noch das Gespräch mit den Hamelner Feuerwehren suchen. „Um in Erfahrung zu bringen, wie sich die bereits angekündigten Eigenleistungen der Wehren auf die Gesamtkosten auswirken“, sagt Griese.



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