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Im Firmenwagen ohne Führerschein – auch in der Region ist Fahren ohne Fahrerlaubnis gar nicht so selten

Marco Reus ist kein Einzeltäter

Weserbergland. Nicht wenige Kinder und Jugendliche wollen kicken können wie Marco Reus. Bislang wollten sicher auch nicht wenige solche Autos fahren wie der junge Fußball-Profi von Borussia Dortmund. Was sich jedoch nicht zur Nachahmung empfiehlt, ist das Fahren ohne Fahrerlaubnis, wie es der gute Herr Reus offenbar seit Jahren tut und noch nie anders getan hat. Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Und das trifft nicht annähernd, was derzeit über Reus in den Medien und sozialen Netzwerken hereinbricht.

veröffentlicht am 20.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 18:41 Uhr

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Autor:

von Christoph Boßmeyer
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Anlass genug für uns, einmal das Jahr Revue passieren zu lassen und zu schauen, was den Lesern im Weserbergland ein Lachen, aber gleichzeitig auch ungläubiges Staunen ins Gesicht gezaubert hat.

Einfach nicht lassen konnte es offensichtlich ein 19-jähriger Rintelner. Nachdem er bereits viermal wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis aufgefallen war, hat ihn die Polizei ein weiteres Mal im Straßenverkehr erwischt. Mit einem Kleinkraftrad war der Verkehrssünder abends in der Rintelner Nordstadt unterwegs. Der junge Mann kam mit 90 Stunden gemeinnütziger Arbeit davon. Zudem lag das letzte Vergehen keine vier Wochen zurück. Damals war er auf einem frisierten Mofa zu schnell unterwegs gewesen. Schon damals versuchte der Richter ihm klarzumachen, dass es sich bei dem Vergehen um keine Bagatelle handele.

Sogar im Firmenwagen, aber ohne Führerschein, wurde in Rinteln ein 20-jähriger Mann erwischt. Polizisten hielten den Mann an und wie sich herausstellte, hatte er auch seinen Arbeitgeber getäuscht. Seine Anstellung sei an den Besitz eines Führerscheins gekoppelt gewesen. In dem Fall wurde auch ein Verfahren gegen das Unternehmen eingeleitet, weil es das Fahren seines Angestellten ohne Führerschein geduldet hatte. Derzeit drückt der Mann wieder die Fahrschulbank.

Gerufen wurden die Polizisten wegen angeblicher Todesdrohungen. Als sie am Tatort eintrafen, sahen sie gerade noch, wie sich ein Auto entfernte. Die Beamten konnten den Wagen stoppen. Am Steuer saß ein leicht alkoholisierter 16-Jähriger, neben ihm sein Vater, dem die Todesdrohungen zur Last gelegt werden. Die Flucht hat wohl nicht geklappt, wäre aber auch anders zum Scheitern verurteilt gewesen. Der Sohn konnte noch keinen Führerschein haben, der Vater hatte aber ebenso keinen. Dass beide Autoinsassen alkoholisiert waren, kam noch erschwerend hinzu.

Mit einem minderjährigen Täter geht es auch in dieser Meldung weiter. Die nächtliche Fahrt eines 16-Jährigen mit Mamis Auto, aber ohne Mami am Steuer, endete an einem Baum. Zu allem Überfluss stellten die Polizisten am Tatort fest, dass der Minderjährige betrunken war und sich unter dem Einfluss von Drogen ans Steuer gesetzt hatte. Gegen den 16-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet, dabei wollte er doch gerade erst pflichtbewusst mit der Fahrschule anfangen.

Auch im östlichen Teil des Landkreises Hameln-Pyrmont gibt es Sachen, die glaubt man beim ersten Lesen nicht. Um seine Autobatterie aufzuladen, fuhr ein 38- jähriger Mann nachts in einem Waldgebiet ständig hin und her. Bei einem Wendevorgang habe sich das Fahrzeug dann allerdings festgefahren. Der Wagen musste abgeschleppt werden. Neben der Tatsache, dass das Fahren in diesem Waldgebiet nicht erlaubt war, konnte der Mann zudem keinen gültigen Führerschein vorweisen.



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