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Polizei appelliert „auf Alkoholexzesse zu verzichten“

Mai-Wandern auf Sparflamme

Hameln. Stadt und Polizei wenden sich mit einem Appell an alle Maiwanderer. Sie bitten auf „Alkoholexzesse zu verzichten“. Niemand wolle das Maiwandern verbieten - wenn schon Touren mit Alkoholgenuss, dann mit verantwortungsvollem Umgang. In den vergangenen Jahren war es zu Ausschreitungen und Ruhestörungen.

veröffentlicht am 28.04.2016 um 16:40 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:03 Uhr

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Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Glasscherben auf Rad- und Fußwegen, Sachbeschädigungen dazu Beschwerden über pöbelnde und betrunkene junge Menschen. Nach traditionellen Wandertagen kam es in den vergangenen Jahren mehrmals zu Ausschreitungen und Ruhestörungen. Die Folgen sind der Polizei und der Stadt Hameln bekannt. Wenn schon Touren mit Alkoholgenuss – dann bitte mit einem verantwortungsvollen Umgang, heißt es daher bei Ordungshütern und Ordungsamt. Oder wie es die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung in vermeintlich jugendlichem Deutsch formuliert: „Komasaufen ist ziemlich out“.

Der Start in den Mai wird in diesem Jahr – was die Temperaturen anbelangt – aller Voraussicht nach ein wenig unterkühlt sein. Das dürfte viele Jugendliche und junge Erwachsene jedoch nicht davon abhalten, sich zu einer Wanderung zu treffen. Zwei traditionelle Wandertage, der 1. Mai und der Himmelfahrtstag, liegen in diesem Jahr gerade einmal fünf Tage auseinander.

„Niemand möchte den Maiwanderern verbieten, Alkohol zu konsumieren. Wir möchten nur an die Jugendlichen appellieren, auf Alkoholexzesse zu verzichten“, stellt Günther Köster, Einsatzleiter der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden klar. Es sei bereits vorgekommen, dass einige Jugendliche hilflos zurückgelassen und nur durch einen rechtzeitigen Anruf beim Notarzt vor Schlimmerem bewahrt wurden, ergänzt der Polizeibeamte.

Sowohl Polizisten als auch Mitarbeiter des Ordnungsamtes werden an beiden Tagen präsent sein. Es gebe Jugendschutzgesetze, deren Einhaltung überwacht werde, zum Beispiel durch Taschenkontrollen, heißt es bei der Stadt. Außerdem bitten Stadtverwaltung und Polizei die Wanderer, während der Touren anfallenden Müll nicht in der freien Natur zu entsorgen. Das gelte insbesondere für Glasflaschen, von denen zusätzlich eine Unfallgefahr ausgehen kann und eine Gefahr für wild lebende Tiere darstellen. „Am besten sollte gleich auf Glasflaschen verzichtet werden. „Die Behörden werden auf Probleme dieser Art reagieren und nach Bedarf vor Ort Mitnahmeverbote aussprechen“, heißt es aus dem Rathaus.

Die Polizei weist aufgrund der Erfahrungen aus den letzten Jahren darauf hin, dass das Betreten und Feiern auf Flächen oder an Gewässern und Teichen, die sich in Privatbesitz befinden, ohne Zustimmung des Eigentümers den Straftatbestand des Hausfriedensbruchs erfüllt. Eigentümer hätten in diesem Jahr bereits im Vorfeld signalisiert, dass bei Verstößen entsprechende Strafanträge gestellt würden. Die Polizei werde auch dieses Jahr sicherstellen, dass die Identität von Straftätern festgestellt wird und Strafverfahren eingeleitet werden.



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