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Ticketverkauf bei Tivi’s läuft

Märchenhaftes vor Weihnachten

HAMELN. Weihnachten kommt für viele Leute immer so plötzlich. Nicht jedoch für die Fans von Tivi’s Märchenspiel. Denn obwohl die Schauspielgruppe bislang wenig Werbung gemacht hat für die zehn Aufführungen von Hänsel und Gretel vom 5. bis zum 9. Dezember im Theater Hameln, schrumpft der Stapel mit den Eintrittskarten.

veröffentlicht am 03.09.2018 um 13:11 Uhr

Die Proben beim beliebten Tivi’s Märchenspiel laufen auf Hochtouren, auch draußen. Die Spielleiterinnen Steffi de Boer (li.) und Désirèe Lenz (re.) geben den jungen Schauspielerin Hinweise. Foto: sto
Stolte Christiane

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Christiane Stolte Reporterin
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„Der Online-Kartenverkauf war noch nicht freigeschaltet, und schwupp, da waren bereits drei Vorstellungen ausverkauft“, schildert Steffi de Boer. Wer sich Karten für die Aufführungen des traditionsreichen Kinder- und Jugend-Ensembles sichern will, sollte bald zum Telefon greifen und die Nummer 0174/3638298 wählen.

Ihren Posten übt de Bier seit kurzem gemeinsam mit Désirèe Lenz aus. Als Co-Spielleiterinnen fungieren Hannah Faehndrich und Clara Janus. Joachim Schlösser musste sich aus beruflichen Gründen zurückziehen. Bereits seit März arbeitet die Spielleitung auf Hochtouren. Zunächst ging es um die Besetzung der 101 Rollen – und diese doppelt. Welche Kompetenzen bringen die Kinder mit? Wie groß oder wie alt sind sie? Können sie singen oder tanzen? Hält ihre Stimme eine stärkere Belastung durch während der zehn Aufführungen an fünf Tagen hintereinander? „Wir haben mit Eltern Rücksprache gehalten, bevor wir eine Rolle besetzt haben“, erklärt Désirèe Lenz. Die Rollenverteilung ist inzwischen abgehakt, und die Proben sind in vollem Gange. Nicht abgehakt hingegen ist das Nähen oder das Ausbessern von Kostümen. Die hauseigenen Schneiderinnen haben noch etliche Nadelstiche zu bewältigen, denn 109 Bühnenkinder müssen eingekleidet werden. „Da wir noch viele Kostüme im Fundus haben, müssen einige allerdings nur noch geändert werden“, sagt Steffi de Boer. Hänsel und Gretel wurde von den Tivianern in ihrer Geschichte schon mehrmals auf die Bühne gebracht, zuletzt vor elf Jahren.

Märchen haben bei Tivi’s eine Tradition, die kurz nach dem Zweiten Weltkrieg von der im Jahr 2000 verstorbenen Freya Markus begründet worden war. „Auch beim Publikum haben klassische Märchen nichts an ihrer Beliebtheit verloren“, weiß de Boer. Mitunter werden kleine Änderungen vorgenommen. Bei Hänsel und Gretel werden beispielsweise die beiden Kinder nicht wie in der Grimmschen Originalvorlage von den Eltern ausgesetzt, sondern von der Mutter nur in den Wald geschickt, um Beeren für das Abendbrot zu sammeln.


Informationen im Internet unter www.tivis.de.



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