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Märchenerzähler aus Rathäusern

An den Weihnachtsfeiertagen sendet Radio Aktiv wieder traditionell ein Märchen zum Fest, in den Hauptrollen Bürgermeister aus der Region, die in diesem Jahr gemeinsam Aschenputtel präsentieren. Mit von der Partie: Hamelns Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann, Bad Pyrmonts Bürgermeisterin Elke Christina Roeder und die Bürgermeister Bernhard Wagner aus Aerzen, Andreas Grossmann aus Emmerthal, Hans-Ulrich Peschka aus Coppenbrügge und Harald Krüger aus Hessisch Oldendorf. Um sich auf ihre Rolle perfekt einzustellen, haben sich alle schon einmal in den Studios des Lokalsenders entsprechend ihrer Rolle verkleidet. Ausgestrahlt wird das Märchen an den Weihnachtsfeiertagen.

veröffentlicht am 30.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 14:21 Uhr

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Bestens aufgelegt hat Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe in dieser Woche im NDR-Fernsehen locker plaudernd Werbung für den bevorstehenden Weihnachtszauber gemacht. „Es wird kräftig geschmückt auf Schloss Bückeburg. Haben Sie da auch Hand angelegt?“, fragt Moderatorin Inka Schneider Details zum „Winter-Zauber“ ab. „Da ist richtig Leben in der Bude“, schwärmt der Schlossherr vom bevorstehenden Ereignis. Der Tourismusmagnet Weihnachtszauber, der wohl auch in diesem Jahr wieder mehr als 60 000 Besucher in die Stadt locken wird, ist beileibe nicht das einzige Thema, welches in dem 30 Minuten dauernden Zwiegespräch angeschnitten wird. Eine Reise zurück in die Vergangenheit ist der Einspieler über das Forte da Graça bei Elvas in Portugal. Graf Wilhelm hatte es nach dem Muster der Festung Wilhelmstein anlegen lassen – nur zwanzigmal größer. „Sie haben einen Stammbaum, wissen, zu welchem Geschlecht Sie gehören“, sucht die Moderatorin, Beweggründe eines Adligen für sein heutiges Wirken zu ergründen. „Das Über-Ich der Vorfahren hält dazu an, sich selbst zu bemühen“, gibt der Fürst Triebfedern, aber auch Notwendigkeiten seines Tuns zu erkennen. Womit das Gespräch auch wieder zum Weihnachtszauber zurückkehrt. Der Hausherr spricht vom „deutlich siebenstelligen Umsatz“, den Weihnachtszauber und Landpartie Jahr für Jahr erwirtschaften. Erwirtschaften müssen, denn: „Was ich da einkassiere, gebe ich sofort wieder aus, um das Baudenkmal zu erhalten.“ Seit Kindheitstagen ein beständiger Teil seines Lebens ist für Alexander die Beschäftigung mit der Musik. „Ich habe da eine sehr schöne Überraschung für Sie“, kündigt Inka Schneider an. „Mensch Alex.“ Zu sehen ist Hans Freyse. „Hänschen“ war Mitschüler am Gymnasium Adolfinum und Mitmusiker aus Göttinger Studententagen in der Rockband „Steif und traurig“.

22 Jahre stand Harald Straubel als Bezirksobermeister an der Spitze der heimischen Kfz-Innung, war zugleich auch stellvertretender Obermeister der IDK Hannover. Jetzt gab der 64-Jährige, Chef des gleichnamigen Hamelner Motorradgeschäftes, bei der Bezirksversammlung auf dem Finkenborn seinen Rückzug bekannt. Und wie es sich für einen pflichtbewussten Funktionär gehört, schlug er auch gleich einen geeigneten Nachfolger für den hiesigen Bereich vor. „Ralf Sörensen soll mein Lebenswerk mit gleicher Hingabe und Intensität fortführen.“ Obermeister Fritz Henze (Hannover), der als langjähriger Weggefährte sein Ausscheiden natürlich bedauerte, überreichte Straubel als Andenken vier geschichtsträchtige Goldmünzen aus der Zeit von dessen Eintritt in die Innung. Motive: 750 Jahre Hannover, Mauerfall, Tag der Deutschen Einheit sowie ein Porträt von Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow.

Bei diesem Geburtstag hat es Regina Lorenz, geborene Gebauer, mal richtig krachen lassen: Zu ihrem 60. hatte die Einwohnerin aus Ohr, Mitglied der dortigen Laienschauspieler-Gruppe „Mitsorgtheater“, neben ihrer Familie auch Nachbarn und die Schauspielkollegen der Theatergruppe eingeladen. Via Satellit bekam sie Glückwünsche von Freunden aus der Pfalz, England und Norwegen. In einer Bildershow wurden Fotos aus der Kinder-und Jugendzeit aus Kirchohsen gezeigt. Dabei war allerdings nichts, was ihren meisten Rollen ähnelt: Sie spielt häufig und gern schrullige Frauen.

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Schauspielerisches Talent: die obersten Vertreter der Kommunen. Zum Gruppenbild stellen sich Bernhard Wagner, Elke Christina Roeder („nie ohne meine Sonnenbrille“), Andreas Grossmann, Susanne Lippmann, Harald Krüger und Hans-Ulrich Peschka.

Als Geschäftsführer der Hameln Marketing und Tourismus GmbH (HMT) ist es bekanntlich sein Job, möglichst viele Gäste in die Rattenfängerstadt zu „transportieren“. Beim Benefiz-Varieté-Dinner im Lalu outete sich Harald Wanger nun als Spediteur. Zu dieser Notlüge griff der in Bühnennähe sitzende Tourismusmanager, als er von Moderatorin und Travestie-Star Elke Winter angeflirtet und nach seinem Beruf gefragt wurde. „Dann haben wir ja beide mit Lastern zu tun“, konterte die kokette Blondine unter dem Gelächter der rund 150 spendierfreudigen Gäste der Wohltätigkeitsveranstaltung.. „Meine echte Profession im Tourismus und gerade im Fremdenverkehr wäre in dem Kontext spannend geworden“, klärte Wanger später über sein kleines Flunkern auf. Ihm sei schon klar gewesen, was auf ihn zukommen würde, als er den Platz an der Bühne eingenommen hatte, so der Tourismusexperte, der zu diesem Abend ohne Anhang gekommen war – Ehefrau Selma war verhindert und sollte nun wissen, wie ihr Gatte weiblichen Avancen standhält, wenn er allein unterwegs ist.

Launiger Gesprächspartner: Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe mit NDR-Moderatorin Inka Schneider.

Spielt häufig schrullige Frauen: Geburtstagskind Regina Lorenz im Kreis ihrer Freunde. geb

Viele Köche sollen bekanntlich den Brei verderben — hier allerdings gilt das nicht: Hefehof-Hausherr Dr. Jobst-Walter Dietz schaut Sternekoch Achim Schwekendiek bei der Zubereitung eines Vier-Gänge-Menüs über die Schultern. Den rund 150 Gästen des Benefiz-Varieté-Dinners hat es hervorragend geschmeckt.fn



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