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14 neue Radwege geplant

Lückenschluss bei Tündern in Planung

HAMELN. Bisher klafft zwischen Tündern und der Landstraße 424 noch eine Lücke im Radwege-Netz. Wer mit dem Fahrrad zwischen Ortsausgang und dem tündernschem Bahnhof unterwegs ist, muss deshalb etwa 300 Meter direkt auf der Fahrbahn der Kreisstraße 16 zurücklegen.

veröffentlicht am 07.12.2018 um 17:26 Uhr
aktualisiert am 07.12.2018 um 21:30 Uhr

Bisher mussten Radler bis zum nächsten Radweg etwa 300 Meter auf der K 16 zurücklegen. Foto: wal
Jens Spickermann

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Schon im vergangenen Jahr hatte die Kreistagsfraktion der CDU das bemängelt und in einem Antrag den Lückenschluss gefordert. In seiner Sitzung am Donnerstag hat der Bauausschuss des Kreises nun einstimmig beschlossen, die Verwaltung mit entsprechenden Vorplanungen zu beauftragen. Ob und wann die 300 Meter Radweg letztlich gebaut werden, ist damit aber noch nicht geklärt – das wird sich im Zuge der Machbarkeitsprüfung herausstellen.

Ursprünglich war der CDU-Antrag zurückgestellt worden, um zuvor eine Prioritätenliste zu erstellen, aus der die dringendsten Radwege-Projekte im Landkreis hervorgehen. Die gute Nachricht für die Tünderaner ist, dass der Radweg-Lückenschluss zur L 424 nun zusammen mit 14 anderen Projekten als „vordringlicher Bedarf“ angesehen wird. Insgesamt waren 25 Projekte auf ihren Nutzwert geprüft worden.

Für den Stadtbereich von Hameln hat der Landkreis auch zwei weitere Projekte als dringend erforderlich klassifiziert: Zwischen Holtensen und der Landesstraße 423 ist der Bau von 900 Metern Radweg vorgesehen. 2,3 Kilometer Radweg sollen laut der Prioritätenliste außerdem zwischen Afferde und Klein Hilligsfeld entstehen.

„Diese 14 Projekte werden jetzt weiter beplant“, sagt Ausschussvorsitzender Klaus Brzesowsky (SPD). Weil auch Grundstücksangelegenheiten geklärt werden müssten, sei das ein umfangreiches Prozedere.

Bisher waren die 14 Radwege-Projekte ohne Rangfolge gelistet. Im Laufe des Verfahrens werde herausgearbeitet, welche Radwege zuerst verwirklicht werden sollen. Kriterien seien dabei unter anderem, ob Grundstückskäufe notwendig sind und ob es parallel verlaufende Wirtschaftswege gibt, die für die Radstrecke genutzt werden können, sagt Brzesowsky.

Die Wege sollen übrigens nicht nur von Fahrrädern genutzt werden können. Der Behindertenbeauftragte des Landkreises lege darauf Wert, dass die Wege so breit ausgebaut werden, dass auch Rollstuhlfahrer sie nutzen können, berichtet Brzesowsky. Am Dienstag beschäftigt sich auch der Kreisausschuss mit der Radwege-Thematik.



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