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Neubau soll im Sommer stehen

Lücke am Münsterkirchhof

Hameln. Groß ist die Lücke nicht, die jetzt auf dem Münsterkirchhof zwischen zwei schmucklosen Häusern klafft. Sehr schmal war das Fachwerkhaus, das Bagger in den letzten Tagen abgetragen haben. Vom Gebäude selbst ist nichts mehr zu sehen, allenfalls noch Reste von Back- und Bruchsteinen sowie Lehm.

veröffentlicht am 19.12.2014 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:42 Uhr

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Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Bereits im August kommenden Jahres soll hier ein modernes viergeschossiges Haus stehen – mit großer Dachterrasse. Die Fassade soll ein sichtbares Eichentragwerk erhalten – und viel Glas, erklärt der Hamelner Architekt Falk Lippelt. Als „altes Fachwerk neu interpretiert“ beschreibt Lippelt die geplante Vorderansicht des neu zu errichtenden Hauses.

Ursprünglich wollte die Offit Invest Immobiliengesellschaft mbH aus Leiferde am historischen Platz neben der Münsterkirche etwas ganz Neues schaffen (wir berichteten). Doch im Sommer wechselte das Gebäude den Eigentümer. Das Grundstück gehört jetzt der WKC Immobilien GbR, einer Hamelner Immobiliengesellschaft, die dort ein neues Haus mit rund 280 Quadratmeter Nutzfläche bauen lässt.

Die unteren zwei Geschosse sind für Gewerbezwecke vorgesehen. Wenn die Handwerker im kommenden Sommer Kellen und Hammer beiseite gelegt haben, greifen hier Friseure zu Kamm und Schere. „Kühnrich hairdresser“ wird dann von der Fischpfortenstraße zum Münsterkirchhof umziehen. Die beiden oberen Etagen werden zu Wohnräumen ausgebaut. Es heißt, sie seien bereits vermietet. Ende Januar soll mit den Maurerarbeiten begonnen werden, ist vom Architekten zu hören. Im August soll das Gebäude bezugsfertig sein. Einen bislang unter dem jetzt abgerissenen Haus vermuteten Gewölbekeller gibt es jedoch nicht. „Der gehört zu einem Nachbargebäude“, sagt Joachim Schween. Der Archäologe begibt sich derzeit an der Baustelle inmitten von alten Bruchsteinmauern und unterschiedlichen Kulturschichten auf Spurensuche bis ins späte Mittelalter.



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