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Restaurant „Sabawa“ wird nicht eröffnen

Lokal am Bismarckturm vor ungewisser Zukunft

HAMELN. Jetzt ist es raus: Das Restaurant am Bismarckturm bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Dies bestätigen Pächter und Verpächter auf Anfrage der Dewezet. Dass es mit dem Lokal nicht so voranging, wie es sollte, hatte sich allerdings längst abgezeichnet. Ursprünglich hätte das geplante Restaurant, das den Namen „Sabawa“ tragen sollte, schon vor genau einem Jahr eröffnen sollen, im November 2016.

veröffentlicht am 14.11.2017 um 18:32 Uhr

Still ruht der See: Die Bauarbeiten am Restaurant am Bismarckturm wurden eingestellt. Foto: pk
Philipp Killmann

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Philipp Killmann Reporter zur Autorenseite
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Pächter Aleksej Wiprizki wollte in dem Lokal russische, ukrainische und kaukasische Küche anbieten. Auch eine Whisky-Lounge war geplant, ebenso Karaoke-Veranstaltungen. Es schien, als würde bald wieder Leben einkehren in dem Waldrestaurant. Bereits seit Oktober 2014 steht es leer. Das damalige Betreiberehepaar hatte Insolvenz angemeldet.

Der neue Pächter hatte große Umbaumaßnahmen geplant – und auch angefangen umzusetzen. Das Lokal sollte moderner werden, hatte er damals der Dewezet gegenüber angekündigt, auch ein Wintergarten sollte entstehen. Dann habe es aber mit der Baugenehmigung Probleme gegeben, wodurch sich das Projekt verzögerte. Im Februar dieses Jahres wurde die Eröffnung in den Mai verschoben. Doch auch im Frühjahr blieben die Türen verschlossen. Mehr noch: Die Bauarbeiten schienen ins Stocken geraten zu sein. Der Außenbereich des Gebäudes blieb eine Baustelle, auf der Stillstand herrscht.

Im Gespräch mit der Dewezet erklärte Pächter Wiprizki damals, dass sich das Gebäude in einem „katastrophalen Zustand“ befände, weshalb noch „viel zu tun“ sei. Schwerwiegender sei aber dazugekommen, dass ein Kredit, mit dem Wiprizki gerechnet hatte, nicht gewährt worden sei. Allerdings hegte er zu dem Zeitpunkt noch die Hoffnung, bei einem anderen Kreditinstitut mehr Erfolg zu haben. Die Eröffnung stellte er nun für den Herbst in Aussicht. Doch getan hat sich seitdem wenig bis nichts.

Fest steht inzwischen nur, dass das Restaurant „Sabawa“ am Bismarckturm nicht mehr eröffnen wird. Dies bestätigen auf Anfrage sowohl Pächter Wiprizki als auch der Hamelner Drasko Gligoric, der Ehemann der Eigentümerin. Sie hatte das Lokal 2002 erworben. Zu den näheren Gründen wollen sich beide Seiten zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nicht äußern. Nur so viel: Beide Parteien haben Rechtsanwälte eingeschaltet, die Kommunikation zwischen beiden Seiten laufe nur noch über sie. Ursprünglich sei die Pacht nur auf ein Jahr angelegt gewesen mit der Option auf Kauf der Immobilie. Langfristig soll das Objekt nun wieder zum Kauf angeboten werden, so Gligoric.

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