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Politik würdigt Einsatz der Verwaltung

Lobgesang auf das Bildungshaus

Hameln. Die Reaktionen aus der Politik waren eindeutig: „Das ist eine große Chance für die Bildungslandschaft in Hameln“, lautete der einhellige Tenor, als Volker Mohr, Fachbereichsleiter Planen und Bauen im Hamelner Rathaus, das Konzept für das „Bildungshaus am Klüt“ vor dem Ausschuss für Kindertagesstätten, Schulen und Sport vorgestellt hatte. Die Folge: einmütige Unterstützung für einen entsprechenden Prüfauftrag durch die Politik.

veröffentlicht am 18.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 16:41 Uhr

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Nach den Vorstellungen der Verwaltung soll diese Einrichtung am Stadtort der Klütschule errichtet werden (wir berichteten). Sukzessive sollen dort die Angebote der Kindertagesbetreuung und der Ganztagsgrundschule im Sinne von ganzheitlicher Bildung und Betreuung unter einem Dach gebündelt werden. Als erster Schritt soll bereits zum 1. August des kommenden Jahres eine Kindertagesstätte mit gleichzeitiger Einrichtung von maximal zwei Krippengruppen etabliert werden. Entsprechend ist die Verwaltung jetzt von der Politik beauftragt worden, beim niedersächsischen Kultusministerium fristgerecht entsprechende Fördermittel zu beantragen.

Allerdings sprach sich der Ausschuss gegen eine Bedarfsermittlung für den Grundschul-Standort „Am Mainbach“ aus. Anhand dieser Zahlen wollte die Verwaltung prüfen, ob das dortige Schüler-Aufkommen in den Grundschulzweig der Klütschule integriert werden könne. „Wir unterstützen das sehr, aber das Projekt muss auch ohne die Mainbach-Schule laufen. Wir bleiben dabei: Kurze Wege für kleine Füße“, sagte Bettina Schulze namens der SPD-Fraktion. Sie bemängelte zudem, dass die entsprechenden Ortsräte im Vorfeld nicht beteiligt gewesen seien. Unterstützung fand die Sozialdemokratin in diesem Punkt bei den Grünen. „So etwas geht gar nicht“, meinte Jennifer Weidener. Die Ortsräte seien noch nicht beteiligt worden, weil es sich um eine Bedarfsermittlung handele, begründete Stadträtin Gaby Willamowius: „Ein erster Schritt als Basis für weitere Beratungen.“

Auch Walter Kinast sprach sich gegen eine Bedarfsermittlung für den Grundschul-Standort „Am Mainbach“ aus. „Ansonsten ist das ein guter Gedanke, der verwirklicht werden sollte. Er entspricht den Vorstellungen der Gruppe“, erklärte der CDU-Politiker und kündigte an, dass über die entsprechenden Haushaltsmittel am Mittwoch im Finanzausschuss beraten werden solle. „Da sind noch Hausaufgaben zu machen“, sagte Kinast.

„Mit dem Bildungshaus am Klüt ist der Verwaltung ein großer Wurf gelungen“, lobte auch Hans Wilhelm Güsgen. Der Liberale merkte jedoch an: „Wir dürfen die Augen nicht verschließen – die Schule ‚Am Mainbach‘ wird ausbluten. Deshalb ist es positiv, dass die Verwaltung so in die Zukunft schaut.“ Überzeugen konnte Güsgen damit nicht. Der Ausschuss beschloss, zunächst auf eine entsprechende Bedarfsermittlung zu verzichten, jedoch nicht gänzlich aus den Augen zu verlieren.

Soll das neue Bildungshaus werden: die Hamelner Klütschule.Dana



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