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Weil würdigt vorbildliches Engagement von Interhelp / In sieben Ländern ehrenamtlich tätig

Lob vom Ministerpräsidenten

HAMELN. Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und andere Politiker haben anlässlich der Vorstellung des Tätigkeitsberichts der heimischen Hilfsorganisation Interhelp das so wörtlich „vorbildliche Engagement“ der Ehrenamtlichen gewürdigt. Interhelp habe sich als kleine, aber feine und sehr effiziente Non-Profit-Organisation einen Namen „nicht nur in unserer Region, sondern auch in ganz Deutschland und der Welt gemacht“, schrieb Weil dem Vorsitzenden Ulrich Behmann.

veröffentlicht am 31.01.2018 um 18:14 Uhr
aktualisiert am 31.01.2018 um 22:00 Uhr

„Das Lächeln der Kinder ist unser Lohn“, sagt Vorsitzender Ulrich Behmann. Interhelp ist derzeit auf drei Kontinenten in sieben Ländern humanitär tätig. Foto: pr/Interhelp

„Ob in Stadtteilarbeit oder international stehen immer die Menschen im Vordergrund. Wo Hilfsbedürftigkeit identifiziert wird, wird auch mit wenig Geld, aber großem menschlichen Engagement geholfen – und viele machen ehrenamtlich mit“, meint der Ministerpräsident des Landes Niedersachsen.

Auch von höchster Stelle wird das Engagement der Freiwilligen aus Hameln-Pyrmont gewürdigt: Dirk Roedder vom Bundespräsidialamt in Berlin schrieb auf Bitten von Frank-Walter Steinmeier: „Der Bundespräsident hat mit großer Sympathie von den Aktivitäten des Interhelp e.V. erfahren und sich über Ihren Bericht über bereits geleistete sowie über den Ausblick auf bei Ihnen anstehende humanitäre Hilfsprojekte gefreut. Er dankt Ihnen ebenso wie allen weiteren Aktiven (…) für Ihren sozialen Einsatz und wünscht Ihnen für die anstehenden Projekte viel Erfolg.“

Zurzeit ist Interhelp in sieben Ländern auf drei Kontinenten humanitär im Einsatz. In Hameln-Pyrmont werden hilfsbedürftige Opfer von Bränden, Verbrechen und Schüler, aber auch Obdachlose und Flüchtlinge, unterstützt. „Auf den Philippinen helfen wir seit Weihnachten den Überlebenden der Taifun“, sagt Ulrich Behmann. Ein medizinischer Einsatz auf Sri Lanka sei geplant. Gemeinsam mit den Rotary Clubs Bad Pyrmont, Hameln und Holzminden habe Interhelp jüngst einen großen Hilfskonvoi für Bulgarien organisiert. Eine weitere von Interhelper Andreas Engelhardt organisierte Spendenlieferung sei jüngst auf den Philippinen angekommen. In Haiti und auf Sri Lanka wurden Häuser für Opfer eines Hurrikans beziehungsweise des inzwischen beendeten Bürgerkriegs gebaut. In Nepal seien die Arbeiten zum Wiederaufbau einer von einem Erdbeben zerstörten Schule gestartet worden.

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Medizinische Hilfe – Interhelp-Vize Reinhold Klostermann leistet sie dort, wo nur selten Hilfe ankommt. Foto: pr/interhelp

Landrat Tjark Bartels ist stolz darauf, im Landkreis „eine solch solidarische Gemeinschaft“ zu haben. „Interhelp macht die Welt definitiv ein bisschen besser – und deswegen bin ich auch selbst Mitglied.“ Die heimischen Helfer hätten „eine tief beeindruckende Liste von Tätigkeiten mit höchster Professionalität vorgelegt“, so Bartels in einem Grußwort.

Hamelns Bürgermeisterin Karin Echtermann dankte den Ehrenamtlichen persönlich für deren Tatkraft und Bereitschaft, sich in Hameln und in aller Welt für die Ärmsten der Ärmsten einzusetzen. Die Stadt sei stolz darauf, dass eine solche Hilfsorganisation ihren Sitz in Hameln habe.

Der Bundestagsabgeordnete Johannes Schraps (SPD) ist „ganz besonders beeindruckt von der hohen Professionalität und dem großen ehrenamtliche Einsatz der Mitglieder“. Seine Kollegin im Deutschen Bundestag, Jutta Krellmann (Linke), überwies eine Spende an Interhelp. Sie notierte: „Es ist nach wie vor bewundernswert, welche aktive Arbeit in aller Welt, aber auch in Hameln, von Interhelp geleistet wird.“

Auch von Ulrich Watermann, Landtagsabgeordneter der SPD, kommt Lob und Anerkennung: „Als innenpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion weiß ich um die Bedeutung von Katastrophenschutz und Hilfsorganisationen für das Funktionieren unserer Gesellschaft auch in schwierigen Situationen. Interhelp ist ein Verein, der in diesen Bereichen wirklich Wichtiges leistet.“

Sein Kollege Dirk Adomat, MdL (SPD), ist derselben Auffassung: „Ohne die Bereitschaft von Menschen, die sich ehrenamtlich für die Gesellschaft und ihre Mitmenschen engagieren, wäre unsere Gesellschaft eine andere – sowohl in Deutschland als auch weltweit. Sie stellen persönliche Belange hinten an, um anderen Menschen ein besseres Leben zu ermöglichen. Das ist gar nicht hoch genug einzuschätzen.“



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