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Lippmanns Skepsis gegen die neue Macht im Rathaus

veröffentlicht am 25.10.2011 um 18:19 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:34 Uhr

Hameln (ni). Für Hamelns Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann bricht eine neue Ära an. Sechs Jahre lang konnte die Rathauschefin mit einer von Sozialdemokraten, Liberalen und Grünen gestellten Mehrheit regieren. In Zukunft hat sie es mit einem Bündnis aus CDU, Grünen und dem Unabhängigen Klaus Lamprecht zu tun.

Manchen Themen, die die neue Macht im Hamelner Rat angehen will, steht Lippmann erst einmal skeptisch gegenüber. Keine Nettoneuverschuldung und mehr Bürgerbeteiligung, Krippen- und Kita-Plätze ausbauen und die Jugendarbeit neu organisieren – mit diesen Aussagen von Schwarz-Grün und Unabhängigen kann Lippmann sich vorbehaltlos identifizieren.

Auf Distanz geht sie allerdings zu der Forderung nach Einstellungsstopp und Wiederbesetzungssperre in der Verwaltung. Lippmann hält dieses Instrument der Kontrolle für überflüssig, „weil die Verwaltung hausintern ohnehin scharf prüft, ob eine freie Stelle wieder besetzt werden muss oder nicht“, sagt Lippmann.

Skeptisch steht die OB auch dem Anliegen der neuen Gruppe gegenüber, das Museum an den Museumsverein zu übertragen und das Theater künftig in Form einer GmbH zu führen. „Es ist eine Fehlvorstellung, dass etwas preiswerter wird, wenn nicht die Stadt, sondern ein Dritter es macht“, so Lippmann. Das Argument, bei einem als GmbH geführten Theater brächten vielleicht Gesellschafter Geld mit ein, die zwar der Kultur, aber nicht der Stadt Gutes tun wollen, zieht für Lippmann auch nicht.

Zurückhaltend steht Lippmann auch den Überlegungen der Gruppe zu den Hamelner Bädern gegenüber. Angesichts der angespannten Finanzlage sieht sie keinen Spielraum für den Neubau eines Kombibades.



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