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Liegeverbot: Nach der Medienschelte kommt die Einsicht

veröffentlicht am 29.08.2012 um 15:06 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:33 Uhr

Nach dem die NDR-Satiresendung "Extra 3" das Liegeverbot durch den Kakao gezogen hat und eine Facebook-Gruppe zum Demo-Picknick im Bürgergarten animierte, lenkt jetzt auch die Mehrheitsgruppe ein und will die "Verordnung zur allgemeinen Gefahrenabwehr" lo

Hameln (ni). Mit ihrer überzogenen „Verordnung zur allgemeinen Gefahrenabwehr“ hat sich die Stadt Hameln ein bundesweites Medienecho eingefangen. Gut kamen Politik und Verwaltung dabei nicht weg. Die Politik zeigt nun Korrekturwillen.

Im NDR-Satire-Magazin Extra 3 wurden sie wegen des breitflächig wirksamen „Liegeverbotes“ durch den Kakao gezogen; die „Generation Facebook“ rief erfolgreich zur fröhlichen Unterwanderung der Verordnung auf. Von so viel medialer Aufmerksamkeit unangenehm berührt, reagiert jetzt auch die Politik. Nach den Piraten, die die sechsseitige Paragraphenflut zur Gefahrenabwehr in der Stadt als Erste infrage stellten – und damit den Stein ins Rollen brachten – schlägt jetzt auch die Mehrheitsgruppe aus CDU, Grünen und Unabhängigen offiziell eine Überarbeitung des Regelwerks vor.

In einem Punkt scheinen sich Piraten und Gruppe einig zu sein: Das Verbot, „in öffentlichen Anlagen zu liegen oder zu übernachten“ soll dahingehend modifiziert werden, dass Liegen künftig erlaubt ist, Übernachten aber verboten bleibt.

Welche weiteren Änderungen es geben wird, lesen Sie in der Dewezet.

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