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Leserin beklagt dunkle Einfahrt bei Töneböns Teichen

Licht ist Luxus – zumindest am Straßenrand

Hameln. Das Demenzdorf bei Töneböns Teichen liegt idyllisch – hat aber einen kleinen Haken. „Die Beleuchtung bei der Einfahrt ist schlecht“, sagt Corinna Kowalski, die in der Altenpflege-Einrichtung arbeitet. Das Abbiegen von der Ohsener Landstraße in den Tönebönweg auf Höhe der Verkehrsinsel sei schwierig, weil man auch Fahrradfahrer leicht übersehen könne, gibt sie zu bedenken. Ob man dort nicht etwas mehr Beleuchtung anbringen kann, möchte sie von der Stadt wissen. Die Stadt selber ist allerdings gar nicht zuständig – ihre Verantwortung endet kurz vor der Verkehrsinsel. „Es geht da um ein paar Meter“, heißt es aus dem Rathaus. Ein paar Meter, die den Ball der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in die Arme werfen. Markus Brockmann, Leiter des Hamelner Geschäftsbereichs, wiederum dämpft die Erwartungen. „Die Straßen werden grundsätzlich nicht beleuchtet“, sagt er. Allein bei Zebrastreifen seien Lampen verpflichtend vorgesehen. „Natürlich wäre das ein Gewinn“, sagt Brockmann – doch die Regeln sind klar. Natürlich stehe es aber dem privaten Betreiber frei, eine Beleuchtung anzubringen.

veröffentlicht am 11.02.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 09:21 Uhr

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Kritik quasi aus dem eigenen Hause bekommt die Stadt Hameln: Vom Kinderhaus Rohrsen/Hilligsfeld kommt der Hinweis, dass die Kinder ein verbrannter Sperrmüll-Haufen auf dem Weg zum Düth-Garten störe. Trotz Hinweises an das Ordnungsamt sei nichts passiert, so der Vorwurf. Die Stadt versichert zwar, sich des Problems gemeinsam mit der Kreisabfallwirtschaft annehmen zu wollen – allerdings müsse dafür der ganz genaue Standort mitgeteilt werden. Der Grund: Innerhalb der städtischen Bebauung ist die Stadt zuständig, außerhalb der Bebauung der Landkreis. Liegt der Müll auf einer privaten Fläche, sei ohnehin der private Eigentümer in der Pflicht.

Ein riesiges Schlagloch am Wilhelmsplatz bemängelt Hubert Hentrich. Es sei so groß, dass Autofahrern bei Regenwetter fast keine Wahl bleibe, als mittendurch zu fahren – und dann eventuell Fußgänger mit dem Spritzwasser zu beschmutzen. Die Stadt weiß allerdings schon seit vorgestern um die Schwachstelle – und verspricht, sich bis Ende der Woche um das Problem zu kümmern.ant

Im Dunkeln eine gefährliche Ecke? Unsere Leserin hätte gerne mehr Licht auf dem Weg zur Arbeit, doch so einfach ist das offenbar nicht. Wal

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