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FDP sieht Nachteil für Geschäfte in Seitenstraßen der Fußgängerzone

Liberale kritisieren Sperrvermerk

Hameln (HW). Der von der Mehrheitsgruppe im Hamelner Rat beschlossene Sperrvermerk für die weitere Sanierung der Fußgängerzone – Ritterstraße, Münsterkirchhof, Kopmanshof und Münsterwall – wird nach dem Einzelhandelsverband nun auch von der Hamelner FDP kritisiert. Sowohl Stadtverband als auch Ratsfraktion der Liberalen halten eine Unterbrechung ebenfalls für unvertretbar. Sie befürchten, dass das Projekt angesichts der Haushaltssituation in weite Ferne rückt.

veröffentlicht am 19.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 18:41 Uhr

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„Besonders die Seitenstraßen mit ihren individuellen, oft inhabergeführten Geschäften geben unserer Altstadt ein besonderes Flair. Im Wettbewerb mit anderen Städten sind die wachsenden Leerstände und der Verlust gerade dieser Geschäfte ein deutlicher Nachteil. Wir müssen deshalb unser Augenmerk besonders auf dieses Segment richten“, fordert Klaus-Peter Wennemann. Bereits bei der ursprünglichen Altstadtplanung seien die handwerklichen, boutiqueartigen Läden als ein Kernelement für die mittelalterliche Altstadt und als Besuchermagnet herausgestellt worden, erinnert der FDP-Stadtverbandsvorsitzende. Ein Teil der jetzt von einer Sanierungsunterbrechung betroffenen Straßen habe unter der bisherigen Altstadtsanierung gelitten. „Umso mehr ist der Ärger verständlich, wenn jetzt gerade diese Straßen nicht ausgebessert werden sollen“, sagt Wennemann, zumal die geplante Verlegung von Versorgungsleitungen in Zukunft Doppelarbeiten bescheren könne. Nicht zuletzt deshalb begrüße die FDP die Wiederbesetzung der Stelle eines Stadtbaurates. „Die vor uns liegenden Investitionsschwerpunkte und die besonderen Herausforderungen, die eine historische Kernstadt an eine solche Position stellen, sind nicht durch Behelfslösungen zu bewältigen“, erklärt der Parteichef, der sich von der Wiederbesetzung der derzeit vakanten Stelle auch Impulse für zukunftsweisende Lösungen erhofft.



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