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Verkehr wieder Thema

Lesertelefon: Kritik an Sperrung und Halteverbot

HAMELN.Eine Sperrung, ein Halteverbot und rücksichtslose Radler: Verkehrsthemen spielten am Dewezet-Lesertelefon am Dienstag wieder eine große Rolle.

veröffentlicht am 24.11.2021 um 08:00 Uhr

Jens Spickermann

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Reporter / Newsdesk zur Autorenseite

Über ein ohne Vorwarnung eingeführtes Halteverbot an der Hamelner Eckermannstraße ärgert sich Matthias Daubel. Morgens um acht Uhr seien dort entsprechende Schilder aufgestellt worden, ohne dass die Stadt die Anwohner vorab angeschrieben hätte. „Man hätte wenigstens vorher eine Info bekommen können“, meint Daubel. Eine Mitteilung der Stadt hätte sich auch eine Leserin gewünscht, die nicht namentlich in der Zeitung erscheinen möchte: Am Dienstag sei die Süntelstraße zwischen Fahlte und Lohmannstraße voll gesperrt worden.

Laut Auskunft der Stadt ist der Grund sowohl für das Halteverbot als auch für die Vollsperrung der Süntelstraße der Bau eines Kreisverkehres am Schöt, teilt Stadtsprecherin Janine Herrmann mit. Im Zuge dieser Maßnahme müsse die Süntelstraße gesperrt werden. Da unter anderem Busse über die schmale Eckermannstraße umgeleitet werden müssten, sei dort das temporäre Halteverbot erforderlich.

Um mehr Sicherheit für Fußgänger in der Straßenunterquerung zwischen Deisterstraße und Innenstadt geht es Erika Hofmann aus Oldendorf. Für Besorgungen sei sie öfters in Hameln unterwegs und ärgere sich über die Rücksichtslosigkeit mancher Radfahrer, die in dem Tunnel nicht absteigen würden. Gerade Ältere würden dadurch gefährdet. Von der Stadt würde sie sich daher Kontrollen wünschen. Zuständig sei in diesem Fall die Polizei, teilt die Stadt Hameln auf Nachfrage mit. Von der zuständigen Polizeiinspektion heißt es, man nehme den Hinweis gerne auf, werde die Situation vor Ort begutachten und gegebenenfalls Kontrollen durchführen.

Kritik an der Impfaktion am Dienstag in der Stadtgalerie äußert Meseli Selcuk aus Emmerthal. Er sei um 9 Uhr vor Ort gewesen und habe „chaotische Verhältnisse“ beobachtet. Die Schlange sei lang und Abstand halten kaum möglich gewesen. „Das war eine ganz schlechte Organisation durch den Landkreis“, meint Selcuk. Man müsse wohl über einen besseren Ort für die Impfaktion nachdenken.

Inge Sielemann ärgert sich darüber, dass sie in der Zeitung gelesen hat, dass in den Bergen wieder Schneekanonen eingesetzt werden. Diese würden viel Energie verbrauchen, was im Sinne des Klimaschutzes untersagt werden müsse, so Sielemann. Besser wäre es ihrer Ansicht nach, wenn die Geräte im Sommer genutzt würden, um die Wälder mit Wasser zu besprühen und so die Waldbrandgefahr zu reduzieren.

Vorbilder aus dem alpinen Bereich haben auch Helmut Bremer inspiriert: Es sei doch eine gute Idee, eine Seilbahn zu bauen, die Besucher hoch zum Klüthotel bringt, meint Bremer. So könne eine neue Attraktion für Hameln geschaffen werden.



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