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Mülleimer, Parksituation und Litfaßsäulen ebenfalls Thema

Lesertelefon: Kindernest-Problem im Sünteltal erhitzt Gemüter

HAMELN. Mehrere Leser haben sich gestern zur Kindernest-Problematik im Sünteltal geäußert. Manfred Maihöfer aus Haverbeck möchte wissen, weshalb die Stadt den Einwänden der Grundschule offenbar mehr Gewicht einräumt als der rechtlichen Verpflichtung, Betreuungsplätze vorzuhalten. Dies, so Stadtsprecher Thomas Wahmes auf Anfrage, habe so niemand behauptet.

veröffentlicht am 20.02.2018 um 18:46 Uhr
aktualisiert am 20.02.2018 um 19:20 Uhr

Die Grundschule sieht in ihren Räumen keine Möglichkeit für ein Kindernest. Das ungelöste Problem beschäftigt die Leser. Foto: pk
Philipp Killmann

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Philipp Killmann Reporter zur Autorenseite
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Grund für die Entscheidung gegen ein Kindernest in der Schule sei die Argumentation der Schulleitung gewesen. Ein Leser, der seinen Namen nicht in der Zeitung lesen möchte, da er Vater eines Kindes der Grundschule ist, meint, es sei eine „Lüge“, dass in der Schule Platz für ein Kindernest sei. Auch dem widerspricht der Stadtsprecher. „Wenn es dort keinen Platz gäbe, hätten wir diese Lösung gar nicht erst in Erwägung gezogen“, so Wahmes. „Aber die Schule hätte sich einengen müssen, und das war dort nicht gewollt.“

Winfried Schneider aus Coppenbrügge sieht die Auslage der Lebensmittelgeschäfte an der Deisterstraße kritisch. „Die ganzen Abgase und der Abrieb der Bremsen der Busse legen sich doch auch auf dem Obst und Gemüse ab“, gibt er zu bedenken. Die dafür zuständige Lebensmittelkontrolle des Landkreises halte die Auslage von Obst und Gemüse an viel befahrenen Straßen zwar für „nicht unproblematisch“, so Kreissprecherin Sandra Lummitsch. Allerdings werde die oberflächlich mögliche Kontamination als „sehr gering“ eingestuft, da sich die Ware dort nur relativ kurze Zeit befinde und vor dem Verzehr in der Regel gereinigt werde.

Marlies Sattelmaier aus Hameln stört sich am Anblick der Litfaßsäule am Wiebusch. Nur noch Fetzen hingen an der Säule, der Rest verunreinige die Umgebung. „Dann kann man sie auch gleich abreißen“, findet sie. Doch dies wird wohl nicht nötig sein. „Wir haben die Firma, die im Auftrag der Stadt die Litfaßsäulen betreut, informiert“, teilt der Stadtsprecher mit. „Mitarbeiter der Firma werden sich noch in dieser Woche um die Pflege der Säulen kümmern.“ Die Litfaßsäule sei nach wie vor in Betrieb.

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Für die westliche Weserpromenade zwischen Münsterbrücke und Ruderverein fordert die Hamelnerin Regina Lilje mehr Abfalleimer. „Wenn für Hundekot Beutelständer aufgestellt werden, dann sollte das wohl auch möglich sein“, meint sie. Doch die Stadt sieht dafür keine Notwendigkeit. „Heute Morgen haben wir bei einem Termin an der westlichen Weserpromenade keinen Müll entdecken können“, heißt es aus dem Rathaus. Vor einiger Zeit seien jedoch einzelne Sitzbänke und die dazugehörigen Mülleimer aufgegeben worden. Dadurch seien die Abstände zwischen den Abfallbehältern größer geworden.

Bärbel Sommer aus Hameln fragt sich, wieso die links auf Höhe des Lidl-Marktes stehende Ampel an der Deisterstraße „seit Monaten außer Betrieb ist“. Dazu der Stadtsprecher: „An diesem Ampelmast war ein Kabel defekt, das erst bei trockener Witterung ausgetauscht werden konnte.“ Dies sei mittlerweile geschehen. „Wir haben nun den Auftrag an eine Fachfirma erteilt, die die gekappten Kabelverbindungen wieder herstellen muss“, führt Wahmes aus. Die Ampel soll „zeitnah wieder funktionstüchtig sein“.

Unzufrieden mit der Parksituation in den Bereichen Feuergraben, Luisen-, Garten-, Sand- und Scharnhorstraße ist Hartmut Cordes aus Aerzen. Im Widerspruch zur Straßenverkehrsordnung habe die Stadt einst erklärt, dass es rechtens sei, „wenn Autofahrer ihre Autos auch in Kurvenbereichen parken“. Dies sei nicht der Fall gewesen, sagt der Stadtsprecher und verweist auf die Straßenverkehrsordnung. Demnach sei das Halten an engen und unübersichtlichen Straßenstellen sowie im Bereich von scharfen Kurven unzulässig. „Hiermit sind in der Regel 90-Grad-Kurven gemeint“, so Wahmes. Ebenfalls unzulässig sei das Parken „vor und hinter Kreuzungen und Einmündungen bis zu je fünf Metern von den Schnittpunkten der Fahrbahnkanten“.

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