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Leser bemängelt Schlaglöcher auf dem Finkenborner Weg

HAMELN. Unser Leser Claus Jäger sagt: „Auf dem Finkenborner Weg ist Vorsicht geboten.“ Was er meint, sind die Schlaglöcher auf der Straße am Klüt, der als Hamelns Hausberg gilt. Die Schlaglöcher sollten seiner Meinung nach ausgebessert werden, am besten noch im Frühjahr.

veröffentlicht am 26.02.2019 um 16:15 Uhr

Muschik, Moritz

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Aus dem Rathaus heißt es zu den Schlaglöchern auf dem Finkenborner Weg: „Ein Kollege wird sich zeitnah die Situation vor Ort ansehen und falls Handlungsbedarf besteht den Betriebshof informieren.“

Gisela Greve aus Hameln weist darauf hin, dass Fahrradfahrer an der Münster- und Thiewallbrücke häufig die falsche Straßenseite nutzen würden. „Diese Situation gibt es immer wieder bei Brücken, auch in anderen Städten“, sagt Stadtsprecherin Janine Herrmann. Die Breite der Nebenanlage für Fußgänger und Radfahrer sei zu gering, um dort den Radverkehr in beiden Richtungen freizugeben. „Eine Verbreiterung ist auch nicht möglich.“

Auf Fahrradfahrer bezieht sich auch Bernd Beyer aus Hehlen. Er schlägt vor, die Ampelschaltung anzupassen, um Radfahrer und Fußgänger vor abbiegenden Lkw zu schützen. „Grundsätzlich ist es uns mit der Technik vor Ort erst einmal nicht möglich, zu unterscheiden, ob nun ein Pkw oder ein Lkw abbiegen möchte“, stellt Stadtsprecherin Herrmann klar. Die Freigabezeit für Radfahrer und Fußgänger müsste in einer separaten, gesicherten Phase erfolgen. „Das wiederum würde sich äußerst kontraproduktiv auf den Verkehrsfluss auswirken.“ Zudem würden Radfahrer an einigen Stellen auch auf der Straße geführt, für die das Signal der Fahrzeuge gelte. „Das Problem des toten Winkels würde somit bleiben.“ An besonders kritischen Stellen, etwa bei einem hohen Aufkommen von Fußgängern oder Radfahrern, seien bereits Gelbblinker installiert worden. Herrmann: „Hier hilft wirklich nur Umsicht aller Verkehrsteilnehmer und auch mal der altbekannte ‚Schulterblick‘.“

Christa Müller aus Hameln ist aufgefallen, dass vor dem Zebrastreifen an der Einfahrt in die Nebenfahrbahn der Deisterallee nun häufiger Autos parken. Abbiegende Fahrzeuge würden damit nicht rechnen, müssten ausweichen und könnten so auch Fußgänger, die über den Zebrastreifen gehen, gefährden. „Die Verkehrssituation hat sich dort in den letzten Wochen verschärft, seit das Küchenstudio Janus dort ein Café betreibt“, erklärt Stadtsprecherin Herrmann. „Wir überwachen im Rahmen der üblichen Patrouillen und werden dort, eventuell durch Markierungen, nachhelfen, die Situation etwas übersichtlicher zu gestalten.“

Renate Krause aus Hameln wiederum würde sich an der Pfälzer Straße mehr Abfalleimer wünschen, weil die Böschung und der Weg an der Hamel oft verschmutzt seien. „Hier werden wir uns vor Ort die Lage anschauen und prüfen, ob weitere Abfalleimer möglich und nötig sind“, heißt es dazu aus dem Rathaus.



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