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Tonne: Nicht allen Ansprüchen gerecht werden

Lehrerberuf: „Nichts für Perfektionisten“

HAMELN-PYRMONT. Etwa 50 frische Kräfte werden zum Schuljahresbeginn kommende Woche ihren Dienst an den Schulen in Stadt und Landkreis aufnehmen. Bei einer gemeinsamen Feier der beiden Hamelner Studienseminare sind die Referendare, die künftig an den Grund-, Haupt- und Realschulen sowie an den Gymnasien arbeiten werden, begrüßt worden.

veröffentlicht am 02.08.2018 um 14:30 Uhr

Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) begrüßt im „Lalu“ am Hefehof die neuen Referendare für Hameln-Pyrmonts Schulen. Foto: ll
Lars Lindhorst

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Lars Lindhorst Reporter zur Autorenseite
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Die Hochschulabsolventen sind bereits eine Woche vor Ferienende in ihre Einführungswoche gestartet, eine Zeit, in der es heißt: „Gemeinschaft erfahren, lernen und weitergeben“, wie Claudia Krägel, Leiterin des Studienseminars, betonte.

Der weitaus kleinere Teil der künftigen Lehrer stammt aus dem Weserbergland. Grund für Hamelns Oberbürgermeister Claudio Griese (CDU) und Hameln-Pyrmonts Landrat Tjark Bartels (SPD) für die Region zu werben – und auf die aktuellen Investitionen im Bildungssektor hinzuweisen: Die Stadt baut derzeit das Schulzentrum Nord um (rund 30 Millionen Euro); der Landkreis plant der Neubau der Elisabeth-Selbert-Schule (rund 50 Millionen Euro).

„Nichts für Perfektionisten“ ist der Lehrerberuf, sagte Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD). Trotz anspruchsvoller und engagierter Arbeit“ in den Schulen seien die Erwartungen an Lehrer von allen Seiten hoch. „Wer allen Ansprüchen gerecht werden will, der wird scheitern“, gab Tonne den Referendaren mit auf den Weg. Die Chancen, eine Stelle in der Fläche Niedersachsen zu finden, seien „nahezu exzellent“ („Allen Absolventen können wir ein Einstellungsangebot machen“); genügend Lehrer zu finden sei sein „stetiger Anspruch“. Zum aktuellen Lehrermangel an Hameln-Pyrmonts Schulen äußerte sich der Minister nicht konkret bei der Begrüßungsfeier. Kein Wort etwa zu kommenden Abordnungen an andere Schulen, die vor allem wohl wieder Gymnasiallehrer betreffen werden. Perfekt ist immerhin auch Tonnes Ministerium nicht: Eine Anfrage diesbezüglich blieb bisher unbeantwortet.



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