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Jetzt ist Kürbis-Zeit

Lebensmittel, Deko und Medizin

Kürbisse – es gibt sie in allen möglichen Größen, Formen, Farben und Verwendungszwecken. Ob groß und rund als Halloweenkürbis, der vor der Haustür die Besucher mit fiesen Grimassen und Gesichtern erschrecken soll oder als Speisekürbis, aus dem irgendwann ein leckeres Kürbisgericht entsteht – die Vielfalt auf dem Hamelner Wochenmarkt ist groß.

veröffentlicht am 06.10.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 20:41 Uhr

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Viele Hamelner verwenden gerade in dieser Jahreszeit gern die (meist) orangefarbene größte aller Beerenfrüchte – sei es als Lebensmittel oder als Dekorationsartikel. Denn seit Halloween mehr und mehr auch in Deutschland gefeiert wird, werden Kürbisse nicht nur zum Essen gekauft.

Neben dem Zierkürbis zum Aushöhlen und Gesichterschnitzen gibt es etliche andere Kürbisarten. Als Speisekürbis werden hauptsächlich der Riesenkürbis, der Moschuskürbis und der Gartenkürbis verwendet. Weltweit existieren aber weit über 200 verschiedene Kürbissorten, die sich in Geschmack und Aussehen unterscheiden.

Und da dieses Gemüse, denn darum handelt es sich, vor allem in dieser Jahreszeit so gefragt ist, darf es auf dem Hamelner Wochenmarkt natürlich nicht fehlen. Auch wenn der Herbst gerade erst angefangen hat, kann man den Kürbis schon an einigen Ständen bekommen. Ein kleiner Zierkürbis kostet dort zurzeit ab 50 Cent, ein Speisekürbis ab drei Euro, je nach Größe. Der Geschmack der unterschiedlichen Kürbissorten reicht von neutral bis nussig, wegen seiner Vielfalt kann man ihn für verschiedene Gerichte verwenden. Häufig wird er zu Suppen oder Marmeladen verarbeitet, außerdem für das gewohnte Kompott oder, ganz ausgefallen, für Lasagne.

Das jahrtausendealte Gemüse ist vor allem aufgrund der Tatsache, dass es sehr kalorienarm ist, beliebt. Die ursprünglichen Herkunftsländer des Kürbisses sind Japan und Amerika, aber auch in Europa wird die Frucht seit dem 17. Jahrhundert angebaut. „Die eigenhändige Ernte des Gemüses ist sehr mühselig, da es schwierig ist, die Kürbisse aus der Erde zu holen“, sagt Heinz Poock, vom gleichnamigen Kartoffelhof. Einer der Gründe: Das Gemüse ist unter Schichten von Blättern vergraben.

Kürbisse eignen sich aber nicht nur zum Essen, Bastelen oder Dekorieren. Auch in der Medizin werden sie gerne verwendet, da sie den menschlichen Körper in vielerlei Hinsicht im Kampf gegen unterschiedliche Beschwerden unterstützen können. Sie helfen dabei, Blasen- und Harnleiden zu lindern und die Abwehrkräfte zu verbessern.

Eine ganz besondere Aktion konnten die Marktbesucher gestern ebenfalls verfolgen: Kinder der Papenschule haben mit Unterstützung ihrer Lehrer kleine Kunstwerke verkauft und auf diese Art 408 Euro erzielt. Das Geld soll dazu dienen, Fußbälle für die Schüler anzuschaffen. Alle haben fleißig dabei geholfen, ihre Ware an den Mann zu bringen: Einige der Kinder standen am Stand, andere gingen in kleinen Gruppen über den Markt und machten die Besucher auf ihren Stand aufmerksam. Viele Passanten hatten schon im Vorfeld von dieser Aktion gehört und freuten sich sichtlich, mit dem Kauf eines der Kunstwerke der Schule unter die Arme greifen zu können. Den Schülern konnte man den Spaß, den sie bei dieser Verkaufsaktion hatten, deutlich ansehen. Gefragt nach ihrer Meinung, fiel das Urteil einhellig aus: „Es hat total Spaß gemacht.“ Offenbar mehr als Unterricht, betrachtet man den Feuereifer, mit dem die Kleinen sich für die Ausstattung ihrer Schule einsetzten.

Vom Hamelner Wochen-

markt berichtet

Linda Vette



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