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Lebenslange Haftstrafen für Mord an Hamelner Kaufmann

veröffentlicht am 13.12.2011 um 10:06 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:34 Uhr

Hannover/Hameln (ube). Mehr als ein Jahr nach dem gewaltsamen Tod des Hamelner Geschäftsmannes Robert Hodde hat das Schwurgericht des Landgerichts Hannover am Morgen die Urteile gegen drei Angeklagte gesprochen.

Adolf B. (55) und Andrey L. (24) wurden wegen Mordes zu lebenslangen Gefängnisstrafen verurteilt. Ihr Komplize Vadyn C. (22) soll drei Jahre sechs Monate hinter Gitter. Die 13. Große Strafkammer sieht es als erwiesen an, dass sich die drei Angeklagte des erpresserischen Menschenraubes, des schweren Raubes und der schweren räuberischen Erpressung schuldig gemacht haben.
Das Trio hatten am Abend des 21. November 2010 den Briefmarken- und Münzhändler in Hameln aufgesucht. Adolf B. und Andrey L. sollen ihn in seiner Wohnung an der Schillerstraße auf äußerst brutale Weise getötet haben. Um sicher zu gehen, dass Robert Hodde auch stirbt, legten B. und L. nach fester Überzeugung des Gerichts ihr Opfer in eine mit Wasser gefüllte Badewanne.

Weitere Details zum Fall und zur Urteilsbegründung lesen Sie in der Mittwochsausgabe der Dewezet.

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Ein Justizbeamter hat Adolf B. Handschellen angelegt. Der 55-jährige ehemalige Hamelner ist wie sein Mitangeklagter Andrej L. zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Ihr Komplize Vadyn C. (22) soll drei Jahre sechs Monate hinter Gitter. Fotos: ube


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