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Lebenslange Haft im Mordfall Hodde gefordert

veröffentlicht am 14.10.2011 um 06:21 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:35 Uhr

Hameln/Hannover (tis). Im Prozess um den Raubmord an dem Hamelner Briefmarken- und Münzhändler Robert Hodde (53) hat es ein erstes Plädoyer gegeben. Den beiden Hauptangeklagten Adolf B. (55) und Andrej L. (24) wird vorgeworfen, den Hamelner Briefmarkenhändler in seiner Hamelner Wohnung erst gewürgt, ihm dann eine Plastiktüte über den Kopf gezogen und mit einer Steinstatue mehrfach auf den Kopf geschlagen zu haben. Anschließend hätten sie Hodde leblos in eine mit Wasser gefüllte Badewanne gelegt, wo er Tage später tot aufgefunden wurde.

Oberstaatsanwältin Gabriele Nesemann sieht die Tatbestände Mord aus Habgier und Mord zur Verdeckung einer Straftat sowie erpresserischer Menschraub als erfüllt an und fordert deshalb die lebenslängliche Haft für Adolf B. und Andrej L.
Den Angeklagten Vadyn C. (22) sieht die Anklägerin als Mittäter, der nicht direkt an der Tötung beteiligt war, und fordert sechs Jahre Haft wegen erpresserischen Menschenraubs.

Der Prozess wird am Montag, 31. Oktober, um 11 Uhr fortgesetzt. Dann wird Rechtsanwalt Ralf Wiesehöfer als Vertreter der Nebenklage, in diesem Fall Stefan Hodde als Bruder des Getöteten, sein gefordertes Strafmaß verkünden und die Verteidiger der drei Angeklagten werden ihre Plädoyers halten. Das Urteil in diesem Mordprozess wird am Montag, 7. November, erwartet.



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