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Leben 3.0 – oder: Wie erklär’ ich’s meiner Oma

veröffentlicht am 08.08.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:35 Uhr

Das Internet. Fluch oder Segen? Hilfe bei der Kommunikation und direkter Weg in die Isolation? Und warum macht es so vielen älteren Menschen Angst? Eine Enkelin erklärt ihren Großeltern, warum sie auf das Internet nicht mehr verzichten möchte. Von Jennifer Schüller

Was machst du da eigentlich die ganze Zeit mit deinem Telefon?“, fragte mich meine Oma, als ich neulich bei ihr zu Besuch war. „Du meinst mein Handy?“ – „Ja, genau!“ – „Nun ja, das ist ein Smart-Phone, und ich gehe damit immer wieder ins Internet, um nach Updates oder News zu suchen“, habe ich ihr geantwortet. Und damit begann das Sonntagnachmittags-Dilemma. Oma und Opa sahen mich mit Augen so groß wie der Mond an einer klaren Sommernacht an. Smart-Phones? Internet? Updates? News? Viele englische Begriffe und zu viele technische Erfindungen, die bei meiner Oma und meinem Opa für Verwirrung sorgten. Das sah ja fast so aus, als würden meine Großeltern und ich in zwei verschiedenen Welten leben. Unterschiedliche Sprachen sprechen. Analog vs. Digital, Real Life vs. Virtual Life. Und in gewisser Weise stimmt das vielleicht sogar. Wenn mein Leben ein Comic sein würde, dann befänden sich jetzt über den Köpfen meiner Großeltern riesige Fragezeichen.

Wie die junge Studentin ihren Großeltern das Leben im World Wide Web erklärt, lesen Sie in Jennifer Schüllers Kolumne in der Dewezet. In mehreren Teilen widmet sie sich den unterschiedlichen Anforderungen, die die digitalen Medien an die Generationen stellen.



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