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Sieben für Winterläufer

Laufen im Winter - darauf sollten Sie achten

HAMELN. Die Winterzeit mit Kälte, Nässe, Schnee und Eisregen lädt nicht gerade zu Bewegung im Freien ein. Doch wer auch in der dunklen Jahreszeit regelmäßig dem Laufsport nachgeht, stärkt Herz und Kreislauf sowie sein Immunsystem. Obendrein kurbelt er damit die Produktion des Gute-Laune-Hormons Serotonin an. Winterblues ade! Nicht zuletzt hilft Laufen, unnötige Kilos los zu werden. Spaß ist auch garantiert – mit den sieben Tipps von Laufass Dieter Baumann, einst Olympiasieger und Fitness-Experte der KKH Kaufmännische Krankenkasse.

veröffentlicht am 15.11.2017 um 13:35 Uhr

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Vor dem Start aufwärmen: Laufen Sie nicht sofort los, sondern dehnen Sie vorab Ihre Muskeln. So lässt sich Zerrungen und Muskelverhärtungen vorbeugen. Nehmen Sie sich für das Warm-up Zeit, denn im Winter braucht die Muskulatur länger, um geschmeidig zu werden.

 

Lauftempo: Bei Kälte zunächst etwa zehn Minuten locker laufen und erst dann in das gewünschte Trainingstempo übergehen. Insgesamt am besten einen Gang runterschalten.

 

Hoher Grip und Zwiebel-Look: Wasserdichte Schuhe mit rutschfestem Profil erhöhen die Trittsicherheit auch bei Schnee und Matsch. Bei der Kleidung das Zwiebelprinzip anwenden, sprich mehrere dünne Schichten übereinander anziehen. Angenehm ist atmungsaktive Funktionskleidung, die den Schweiß vom Körper wegtransportiert und die Haut trocken hält. Da ein Großteil der Körperwärme über den Kopf abgegeben wird, empfiehlt sich eine Mütze oder ein Stirnband. Auch Handschuhe sind ratsam. Wenn Sie beim Trainingsstart leicht frösteln, sind Sie ideal gekleidet. Denken Sie daran: Die Körpertemperatur steigt beim Laufen schnell an.

 

Sehen und gesehen werden: Eine Lauflampe für Stirn oder Brust hilft, Hindernisse bei Dunkelheit rechtzeitig zu erkennen. Und: Helle Kleidung mit Reflektoren tragen, dann sind Sie von anderen Verkehrsteilnehmern auch bei schlechter Sicht und Dunkelheit gut zu erkennen.

 

Bekannte Strecken: Wählen Sie Strecken mit festem, trittsicherem Untergrund, die Ihnen bekannt sind. Das beugt Stürzen vor. Ideal sind im Winter asphaltierte und beleuchtete Wege, zum Beispiel in Wohn- und Industriegebieten. Besonderen Spaß macht es, auf Schnee zu laufen. Das trainiert obendrein die Fuß- und Wadenmuskeln.

 

Trinken auch im Winter wichtig: Zwar haben Sportler im Winter weniger Durst als im Sommer, doch sollten sie dennoch auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr vor und nach dem Sporttreiben achten. Neben Wasser ist ungesüßter Tee im Winter dafür ideal.

 

Verwöhn-Einheit: Gönnen Sie sich nach dem Training ein heißes Bad, das entspannt und die Muskulatur verwöhnt. Vielleicht haben Sie auch Lust auf Ihre Lieblingsmusik oder eine heiße Schokolade? Verdient haben Sie es sich auf alle Fälle.

 

Anregungen für Muskeldehn- und Kräftigungsübungen von Dieter Baumann finden Interessierte unter www.kkh.de/kkh-lauf/informationen-tipps-services/sms-lauftraining‚ Download ‚Wir machen Sie fit für das Laufen!‘

 

 Hinweis für die Redaktionen: Ein Foto von Dieter Baumann finden Sie unter www.kkh.de/presse/downloads/kkh-lauf.

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