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Kulinarischer Bummel über den Weihnachtsmarkt – abseits von Bratwurst, Pizza und Co.

Lasst uns froh und hungrig sein

Hameln. Zu einem Weihnachtsmarkt gehören – na klar – Bratwurst und Pommes und selbstverständlich Glühwein. Oder auch Grünkohl, Reibekuchen, Pizza und vielleicht ein Bier. Aber ist das wirklich alles? Weit gefehlt: Auf dem Hamelner Weihnachtsmarkt gibt es eine Vielfalt an Speisen und Getränken, die nicht in das traditionelle Schema passen. Ein Rundgang mit leerem Magen.

veröffentlicht am 13.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 12:21 Uhr

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Autor:

Christa Koch
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Die Holländer haben’s drauf, was kein Wunder ist, hatten sie doch ihre Kolonien, die ihnen allerlei exotische Speisen beschert haben. Ihre Pommes sind sowieso die besten, weil sie dick geschnitten sind und so – anders als die üblichen „Zahnstocher“ – nach Auskunft von Michelle Marx nicht so viel Fett aufnehmen. Bei ihr gibt es auch Fleischkroketten aus Rindfleischmus, gewürzt, paniert, geformt, für fünf Minuten in heißes Fett gegeben und mit diversen Dips serviert. Ferner im Angebot: Bami Goreng – Scheiben aus asiatischen Nudeln und Gemüse oder „Frikandel“, aufgeschnittene Geflügelwurst mit Ketchup, Mayo und Zwiebel sowie eine original holländische Joppie-Saus.

„Die spinnen, die Italiener!“, hätte Obelix vermutlich gesagt: Durch und durch rostig sieht das Werkzeug aus, das Denis Martorel Chaspian anbietet. Doch es besteht aus Zartbitterschokolade mit einem Kakaoanteil von 60 Prozent – und sieht echtem Werkzeug täuschend ähnlich.

Bei Fisch-Meyer gibt es, wie nicht anders zu erwarten, leckeren Fisch – als Backfisch im Brötchen oder als Bismarckhering. Aber es geht auch edler: Mediterrane Scampispieße mit Aiolisoße und Knoblauchbrot sind ebenfalls erhältlich. Weniger bekannt, jedenfalls außerhalb Ostfrieslands, ist die „Bohnensuppe“, die Christine Meyer offeriert: Sie besteht aus Kandis und Rosinen, die in Weinbrand eingelegt werden und im Nordwesten traditionell zur Geburt eines Kindes serviert wird.

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Gemüse gilt als gesund. Und so findet man bei Peter Dietrich Maiskolben, in Wasser erhitzt, mit Butter bestrichen und mit Salz bestreut. Oder aber Blumenkohl, in Teig ausgebacken und mit Knoblauchsoße gereicht. Neu: Ozama Odeh bietet erstmals heiße Maronen an seinem Mini-Stand an, in anderen Städten längst gang und gäbe.

Viel für den süßen Zahn hat Bäcker Hakenbeck. Neben den üblichen vorweihnachtlichen Leckereien findet man hier auch Stollensterne – eigenhändig und immer frisch in der Haverbecker Backstube hergestellt, wie Peter Deppmeyer nicht ohne Stolz sagt. Anders dagegen Industriestollen: Der werde bereits im Sommer gebacken, verrät er.

Noch etwas anderes Süßes vielleicht? Da bieten sich Churros an, süße Leckereien aus Spanien, ergänzt mit Zimt, Karamell- oder Schokosoße. Auch lecker. Und wer keinen Glühwein mag oder wem das Bier im Freien einfach zu kalt ist, der könnte ja mal eine Kreation wie „Zungenteufel“ versuchen – Rotwein mit Kirschen und Baccardi. Das kommt einem Glühwein schon sehr nahe, darf aber natürlich nicht so heißen, wie wir wissen. Der EU und ihren strengen Regeln sei (Un-) dank.

Diese ostfriesische „Bohnensuppe“ hat es in sich: Sie besteht aus Kandis und Rosinen – eingelegt in Weinbrand. Wal



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