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Land unter - das Weserhochwasser steigt und steigt

veröffentlicht am 11.01.2011 um 11:19 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:36 Uhr

Hochwasser

Hameln (ube). Die Weser ist zu einem breiten Strom angeschwollen: Schleusenmauer und Wehre sind nicht mehr zu sehen. Fast eine Million Liter Weserwasser fließen derzeit pro Sekunde durch Hameln. Innerhalb von 24 Stunden stieg der Pegel bei Wehrbergen um 2,06 Meter auf 5,38 Meter. Tendenz: steigend. Der Hochwassermeldedienst rechnet mit einem Höchststand von 6,20 Meter.

Die Notdienste der Stadtwerke und des Betriebshofes sowie die Feuerwehr sind im Hochwasser-Einsatz. Auf dem Gelände der Wesermühlen bauten Arbeiter ein Sperrwerk aus Holzbohlen, Plastikfolie und Sand. Das Weserwasser stand zu diesem Zeitpunkt nur noch zehn Zentimeter unterhalb der Kaimauerkrone. Wenn die Gleisanlagen vor der Mühle überflutet werden und die Öffnung neben dem Deich nicht verschlossen ist, würde das Wasser über die Schienen der Industriebahn in Richtung Hafen und von dort auf die Ruthenstraße fließen.

Aber auch Nebenflüsse wie Remte, Hamel und Emmer sind über die Ufer getreten und sorgen für Probleme. Unter Wasser stehen auch die Promenade unterhalb des Krankenhaues und der Fuß- und Radweg an den Bootshäusern. Mitarbeiter des städtischen Notdienstes sind rund um die Uhr unterwegs und kontrollieren Gräben und Rechen, um Verstopfungen zu verhindern.



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