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Land bestätigt Vorrang für niedergelassene Ärzte

veröffentlicht am 13.02.2012 um 15:58 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:34 Uhr

Hameln (CK). Enttäuschung bei Tausenden von Brustkrebspatientinnen: Sie können eine Nachsorge am zertifizierten Brustzentrum des Sana Klinikums in Hameln nicht in Anspruch nehmen. Die Landesregierung sieht keine Möglichkeit, auf die Erteilung von Ermächtigungen durch die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) Einfluss zu nehmen.

Damit können Betroffene, sofern sie gesetzlich versichert sind, auch weiterhin nicht beziehungsweise nur eingeschränkt die Nachsorge am zertifizierten Brustzentrum des Sana Klinikums in Anspruch nehmen. Das geht aus einer Antwort von Sozialministerin Aygül Özkan auf eine Anfrage des SPD-Landtagsabgeordneten Ulrich Watermann und weiterer acht Kollegen hervor.

Wie bereits mehrfach berichtet, war die Ermächtigung eines Krankenhausgynäkologen im vergangenen Jahr von einer niedergelassenen Medizinerin mit einem Widerspruch angefochten worden. Gegen die teilweise Zurückweisung dieses Widerspruchs durch den mit Vertretern von Ärzteschaft und Krankenkassen besetzten Berufungsausschuss ist allerdings Klage erhoben worden. Nun können zwar Patientinnen, die sich bereits in Behandlung des ermächtigten Gynäkologen befanden, vorerst weiter behandelt werden. Aufgrund der aufschiebenden Wirkung der Klage, so die Ministerin, könnten am Sana Klinikum momentan allerdings keine Leistungen für neue Patienten erbracht werden.

Mehr zu dem Thema lesen Sie in der Printausgabe.



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