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Zum Fest werden Produkte von heimischen Weiden oder aus Nordfriesland angeboten

Lamm für die Ostertafel

Ostern wird geschlemmt. Das hat nach der Fastenzeit Tradition. Auch, wer sich nicht in vorösterlichem Verzicht geübt hat, will es sich zu den Festtagen gut gehen lassen. Während Eier in allen erdenklichen Variationen zum geselligen Brunch auf den Tisch kommen, gehört mittags für viele Familien seit jeher der Braten auf die Festtafel. Am liebsten Lamm. Das hat als Opfertier eine lange christliche Tradition: Aus Lammfleisch bestand für Gläubige die erste Mahlzeit am Osterfest nach der Fastenzeit. Dieser Brauch ist geblieben. Weil die Nachfrage zu Ostern groß ist, haben sich auch die Fleischer auf dem Wochenmarkt mit Lamm eingedeckt und bieten von der Keule, über Koteletts, Filets und Karrees bis zum Ragout eine große Auswahl an. Die Lämmer stammen entweder von heimischen Weiden oder von den Salzwiesen in Nordfriesland.

veröffentlicht am 28.03.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 08:41 Uhr

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Gabriele Reich von der Fleischerei Christoph in Hemeringen bietet neben der üblichen Ware auch immer gern eigene Kreationen an. Und so hat sie zu Ostern eine bereits fertig marinierte Lammkeule im Angebot und eine Lammragout-Spezialität. Die Keule bringt (mit Knochen) rund eineinhalb Kilo auf die Waage, ist also ein stattlicher Braten für die ganze Familie. Küchenfertig gewürzt und mit Senf, Knoblauch und Zwiebeln mariniert, muss man die Keule nur noch in den Ofen schieben: „Sie braucht rund zwei Stunden, wenn man sie bei 180 Grad Umluft im Backofen brät“, sagt die Expertin. Nach der Hälfte der Garzeit sollte man sie wenden. Noch einfacher in der Zubereitung ist das Lammragout. Es ist mit Knoblauch, Senf, roten Zwiebeln und Lammgewürz mariniert, dazu hat Gabriele Reich kleine Tomaten und grüne Bohnen gegeben. Alles ist fix und fertig für die Pfanne – ein schnelles Festessen: „Wer mehr Soße haben möchte, sollte etwas Lamm-Fond oder Brühe angießen.“

Lammragout gibt es auch bei der Fleischerei Schulte auf dem Wochenmarkt – fertig mariniert mit Lammgewürz, Zwiebeln, Tomaten und Zucchini. Alternativ empfiehlt man hier allen, die sich partout nicht mit Lammfleisch anfreunden können: „Auch Tafelspitz oder ein Schinkenbraten sind zu Ostern sehr lecker.“ Bei Steding rät man zu einem klassischen Rinderschmorbraten oder zu kalorienarmem Rinderfilet, in dem viel hochwertiges Eiweiß steckt.

Manuela Schürmann von der Fleischerei Schürmann in Rodenberg bietet wahlweise neben Lamm-Spezialitäten von nordfriesischen Salzwiesenlämmern auch Kalbfleisch an – und zwar alles: „Von der Leber über Kalbsbacken, Nieren und Karree bis zu Schnitzeln.“ Wer weder Lamm noch Kalb mag, ist bei ihr mit Wild gut bedient: „Wir haben Wildschwein frisch im Angebot und Reh oder Hirsch tiefgefroren.“

Und der Osterhase? Er wird, so scheint’s, zu seinem speziellen Fest auf dem Wochenmarkt verschont oder ist bei heimischen Anbietern allenfalls als Kaninchen zu bekommen.

Wer übrigens zu Ostern gar keine Tiere auf seiner Festtafel sehen möchte, sollte es mal mit einem Ragout aus Möhren, Kartoffeln, Zucchini, Frischkäse und Eiern probieren. Dafür die Möhren putzen und in dünne Scheiben schneiden, Kartoffeln schälen und wie die Zucchini ebenfalls in Scheiben schneiden. Alles in Öl andünsten, mit Gemüsebrühe auffüllen und 12 Minuten köcheln lassen. Kräuter-Frischkäse unterrühren und schmelzen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die zuvor hart gekochten Eier halbieren und in die Soße geben. Dazu passt ein leichter, süffiger Weißwein.

Vom

Hamelner

Wochenmarkt berichtet Karin Rohr

Lamm ist zu Ostern d a s Thema: Gabriele und Katharina Reich bieten neben Lammfleisch in allen Variationen auch marinierte Spezialitäten an – so die Lammkeule mit Senf und Zwiebeln oder das fix und fertig gewürzte Ragout. Auch bei anderen Fleischern auf dem Wochenmarkt gibt es jede Menge Lamm von heimischen Weiden oder von den Salzwiesen in Nordfriesland.Dana



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