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Was unseren Lesern auf den Nägeln brennt / Dank aus dem Ostkreis an den Winterdienst

Lärm, Taubenplage und Verkehrsprobleme

Hameln (CK). Nachdem sich Leser aus Salzhemmendorf über einen ihrer Meinung nach unzureichenden Winterdienst in ihrer Gemeinde beklagt hatten, möchte Karl Deitert aus Osterwald mal eine Lanze brechen für die Männer vom Räumdienst. „Ich möchte mich herzlich bedanken für deren vorzügliche Arbeit“, sagt er. Der Räum- und Streudienst halte in Osterwald sogar die Nebenstraßen frei, obwohl die ganz schön abschüssig seien, meint der Mann.

veröffentlicht am 06.02.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 16:41 Uhr

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Eine neue Einkaufsmöglichkeit im Ort wünscht sich dringend Marga Dormann aus Aerzen. Seit im vergangenen Jahr der Penny-Markt dichtgemacht habe, sei es vor allem für die vielen Älteren, die dort wohnen, schwierig geworden. „Man braucht immer jemanden, der einen fährt. Und das bringt ja auch mehr Autos auf die Straße“, beklagt die Frau. Sie hofft, dass sich vielleicht ein Privater findet, der wieder eine Einkaufsmöglichkeit schafft. Eventuell könne der Vermieter mit seinem Preis etwas runtergehen, hofft sie.

Über einen Pflegedienst beklagt sich Monika Zurawska aus Bäntorf. Die Frau ist pflegebedürftig und bekam kürzlich ein Formular (vom 7. Mai 2008) vorgelegt, in dem nach ihren ganz persönlichen Lebensumständen gefragt wurde, von der Kindheit bis heute. Zwar sei das Ausfüllen freiwillig, aber vom medizinischen Dienst gewünscht, sagte man ihr. „Das gibt es gar nicht. Was geht den Pflegedienst mein Leben an?“, fragt die Leserin, die argwöhnt, dass der lediglich ihre Daten „verscherbeln“ wolle.

Über die Taubenplage in Hameln und speziell in ihrem Wohnviertel beschwert sich Irene Hartmann aus der Sertürnerstraße in Hameln. Von ihrem Balkon aus kann sie bis zur Königstraße sehen und beobachtet, dass von dort aus immer wieder Brötchen und sogar ganze Toastbrote auf die umliegenden Garagen geworfen werden, die jede Menge Tauben und sogar die Enten von der Hamel anlocken. „Das ist ganz schlimm, das ganze Dach ist voll“, sagt die Frau, die Ähnliches auch in der Nähe des Bahnhofs gesehen hat. Es gebe angeblich so viel Hunger in der Welt, aber in ihrem Umfeld könne sie das nicht erkennen. „Und ich habe auch schon mal in einem Haus gewohnt, wo Tauben genistet haben. Ich weiß, was die anrichten können, und wie stark sie sich vermehren“, kritisiert die Leserin.

Unter starkem Lärm leidet der Hamelner Helmut Franz. Er wohnt an der vielbefahrenen Basbergstraße und moniert: „Beim Umweltschutz interessieren wohl Käfer und Ähnliches, aber nicht die Menschen.“ Mit offenem Fenster zu schlafen, sei für ihn aufgrund des Verkehrs undenkbar, kontrolliert werde aber so gut wie gar nicht. Dabei gebe es ausreichend vorhandene Trassen, die nur ein wenig ausgebaut werden müssten, um als Umleitung zu dienen, glaubt er. Unsinnig hingegen sei es, bei Umfahrungen die Verkehrsströme durch Wohngebiete zu leiten.

Hundekot – ein Thema, das die Leser immer wieder bewegt. Auch Wendy Sherman, seit drei Monaten Mutter, gehört zu denen, die sich regelmäßig darüber aufregen. „Egal, wo ich spazieren gehe, überall stoße ich auf diese Hinterlassenschaften.“ Und wenn sie Hundehalter anspreche, würden die ignorant und manchmal sogar aggressiv reagieren, bedauert sie.

Um eben solche Mütter sorgt sich Elisabeth Kulenkampff. Sie kritisiert, dass sich Fußgänger und Radfahrer den Weg über die Münsterbrücke teilen müssen und die Radfahrer dabei mehr als die Hälfte der Quere in Anspruch nehmen würden. „Für Mütter mit Kindern oder für Rollstuhlfahrer bedeutet das keine Sicherheit. Dabei müsste das doch möglich sein“, glaubt sie. Auch den Hamelner Ulrich Schneider beschäftigt die Münsterbrücke: Er schlägt zum wiederholten Mal vor, die rechte Spur aus dem Kopmanshof für Rechtsabbieger freizuhalten.

Stadttauben, die trotz des Verbots mit Brotresten gefüttert werden – ein Ärgernis für manche Leser. Foto: Dana



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