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Anrufe beim Lesertelefon der Dewezet

Kurze Grünphasen und saure Autofahrer

Hameln (bha). Weil sie als Fahrradfahrerin von Autofahrern in der Baustraße beschimpft wird, wendet Elisabeth Morgan sich stellvertretend für alle Betroffenen ans Lesertelefon der Dewezet: „Viele wissen nicht, dass Radfahrer in Einbahnstraßen gegen die Fahrtrichtung fahren dürfen“, sagt sie. Die Autofahrer reagierten verärgert, wenn ihnen einer entgegenkommt, und sie nähmen die Kurve an der Thietorstraße sehr eng, so dass es dort hin und wieder brenzlig werde.

veröffentlicht am 08.02.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 01:21 Uhr

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Ebenfalls um den Straßenverkehr geht es Karl-Heinz Heimer. Der 68-Jährige moniert die an einigen Stellen extrem kurzen Intervalle, die Fußgänger zum Überqueren der Straße haben. „An der Deisterstraße, Araltankstelle und am Rathaus über den Kastanienwall“ ist es laut Heimer besonders kurz. Eine Frau mit Rollator schaffe es nicht, bei Grün über die Straße zu gehen, und bei ihm selbst werde es auch bereits in der Mitte der Straße Rot. Für Margarete Geißler ist es unterdessen „nicht gerade appetitlich“, wenn Hunde mitgenommen werden auf den Hamelner Wochenmarkt und dort „einen Kartoffelsack anpinkeln“. Sie selbst liebe Tiere, vor allem Hunde, aber auf den Wochenmarkt, wo Lebensmittel auch auf dem Boden stehen, gehörten sie einfach nicht hin. Darüber, dass ein Umweltschützer von den Zuhörern eines Vortrages jetzt öffentlich verlangt habe, sich von dem dort Gesagten zu distanzieren, ärgert Hubert Volkmer sich. Der Vortragende hatte in Emmerthal die These vertreten, dass es keinen Klimawandel gebe. Der BUND Hameln-Pyrmont hatte das massiv kritisiert. „Das kann man glauben oder nicht“, sagt Volkmer über den Vortrag, aber dem BUND stehe es nicht zu, darüber zu urteilen, wie sich die Zuhörer verhalten sollen. Jonas Waltemathe hat seinen Vater Klaus in seinem Namen anrufen lassen, weil er erst 16 Jahre ist. Jonas kritisiert den Dreck in der Stadt und listet etliche Punkte auf: die Fugen des neuen Fußgängerzonen-Pflasters in Hameln, die Promenade, der Busbahnhof – außerdem seien überall Hundehaufen, die von den Hundebesitzern liegen gelassen würden. Die Stadt sollte stärker auf Sauberkeit achten und Strafen verhängen. Vorbildlich findet Jonas, wie streng das Wegwerfen von Müll in der Öffentlichkeit beispielsweise in Singapur geahndet wird. Horst Schwarmer ärgert sich über Fehler in der Zeitung, und Hannelore Neermann möchte ein herzliches Dankeschön loswerden: An alle Zusteller, die die Zeitung bei dieser Eiseskälte immer noch pünktlich liefern, „vor allem in der Luisenstraße“.

Das Schild zeigt’s deutlich: Radfahrer dürfen in beiden Richtungen unterwegs sein.

Foto: Dana



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