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Kurzarbeit bei Volvo in Hameln dauert an

veröffentlicht am 02.07.2009 um 13:21 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:37 Uhr

Volvo

Hameln (TT). Der Baumaschinenhersteller Volvo geht davon aus, dass die Kurzarbeit im Hamelner Betrieb „noch bis Ende des Jahres“ dauern wird. Das erklärte Geschäftsführer Udo Heukrodt am Donnerstag gegenüber der Dewezet. Die Situation auf den für den Baumaschinenspezialisten wichtigen Exportmärkten habe sich noch nicht deutlich verbessert. Es seien zwar hier und dort einige Tendenzen erkennbar, dass „Märkte zurückkommen“. Aber noch, so Heukrodt, seien „das ganz zarte Pflänzchen“.
Letztlich könne derzeit niemand sagen, wie es im kommenden Jahr weitergehen werde mit der Konjunktur. Die Weltbank hatte ihre Konjunkturprognosen für die Euro-Zone, die USA und Japan kürzlich nochmals gesenkt. Dagegen blickt die Weltbank optimistischer als zuvor auf die Erholung 2010 in China, Russland und Indien. Dieses ist ein positives Zeichen auch für das Hamelner Volvo-Werk. Schließlich gehören nach Heukrodts Aussagen gerade die Märkte in Russland und China zu den wichtigsten Volvo-Märkten.
Bereits seit Januar 2009 ist bei Volvo Hameln Kurzarbeit angesagt, davon betroffen sind fast alle 500 Mitarbeiter. Die verordnete Kurzarbeit entspricht etwa 100 bis 110 Arbeitsstellen, erklärte Heukrodt – der zugleich das deutsche Modell der Kurzarbeit lobte, weil man dadurch „nicht entlassen muss und seine guten Leute weiter an Bord hat, wenn es wieder aufwärtsgeht“. Dass die Konjunktur und damit auch das Geschäft bei Volvo die Kurve nach oben kriegen werden, davon ist Heukrodt überzeugt: „Wir bereiten uns auf den Aufschwung vor. Wir nutzen die Kurzarbeit, um unsere Mitarbeiter zu schulen. Und wir planen weiter unsere Fabrikerweiterung.“



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