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Griese weist Vorwürfe des Sportler-Chefs zurück

Kunstrasenplatz: Stadt will verhandeln

Hameln. Gibt es in Hameln überhaupt noch eine Wertschätzung des Sports? Diese Frage hatte der Vorsitzende des Kreissportbundes, Fred Hundertmark, in der Dewezet aufgeworfen – aus Enttäuschung darüber, dass es weder beim Kunstrasenplatz noch der Sporthalle der Linsingen-Kaserne Bewegung gibt. Auf die Vorwürfe des Sportbund-Chefs reagiert Oberbürgermeister Claudio Griese: Es sei nicht zutreffend, dass der Sport keine Wertschätzung erfahre. „Dieses Thema steht für mich sehr weit oben“, sagt Griese und verweist unter anderem auf den Neubau der Sporthalle Nord. Die Stadt nehme hier 4,9 Millionen Euro in die Hand.

veröffentlicht am 13.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 20:21 Uhr

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Die Verwaltung mache sich derzeit auch ernsthaft Gedanken, die Sanierung des Kunstrasenplatzes in Afferde in Angriff zu nehmen. Dafür werde im Rathaus mit Kosten in Höhe von 310 000 Euro kalkuliert. „Die Finanzierung ist aber schwierig, denn wir haben mit der Schadstoffbelastung im Rathaus und den Brandschutzmaßnahmen im Theater noch ganz andere Baustellen“, schränkt Griese ein. Der Kunstrasenplatz in Afferde stehe aber auf jeden Fall weit oben auf der städtischen Agenda.

Unbefriedigend ist aus Sicht des Oberbürgermeisters der Sachstand zum Kunstrasenplatz an der Süntelstraße. „Die von die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben geforderte Summe von 600 000 Euro kann nicht das letzte Wort sein“, so Griese. Die Verwaltung werde nochmals das Gespräch mit der Bima suchen und ausloten, ob eine Annäherung möglich ist. Auch eine andere Option werde im Rathaus geprüft: eine Wiederherstellung des Platzes „für kleines Geld“ und eine Anmietung durch Vereine. Eine klare Linie zieht Claudio Griese in der Frage der Nutzung der früheren Kasernen-Halle. Die Stadt sei hier außen vor, denn „wir sind nicht Eigentümerin der Immobilie“. hen



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