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Rotarier helfen „End Polio Now“ und der Lokalgruppe „KliMotion“

Kunst zwischen Kabeltrommeln und Kleinteillager

Hameln. „Kunst und Musik zwischen Kabeltrommeln und Kleinteillager, das ist für uns eine absolute Premiere“, so Elektroma-Geschäftsführer und Rotary-Mitglied Lutz Reimann. Zum „Abend voll starker Energie“ waren knapp 100 Gäste in die Lagerhalle des Unternehmens am Reimerdeskamp gekommen. Auf dem Programm stand neben einem vierhändigen Klavierkonzert des Duos „Con Spirito“ auch die Eröffnung einer Ausstellung mit neuen Werken des Holtensener Bodypainting-Künstlers Jörg Düsterwald. Der hat zusammen mit dem Fotografen Tschiponnique Skupin eine „neue Symbiose zwischen Marktwirtschaft und Kunst“ erstellt. „Dazu haben wir Bodypainting-Motive in der Arbeitswelt in Szene gesetzt“, erklärt Düsterwald. Entstanden sind Bilder im Grenzbereich zwischen Fotografie und Malerei, die den dargestellten Berufen eine völlig neue Bildsprache verleihen. „Die Working-Art-Serie ist eine neue Dimension des Bodypainting“, meint Düsterwald.

veröffentlicht am 13.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 07:41 Uhr

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Autor:

Ernst August Wolf
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Musikalische Akzente setzten eingangs Cecily Reimann und Annette Rother als Klavierduo „Con Spirito“ neben einer sehr anspruchsvollen Komposition von Felix Mendelssohn Bartholdy mit den weithin unbekannten „Bildern aus dem Süden“ des spätromantischen Komponisten J.L. Nicodé. Dessen vierhändig zu spielende Stücke wie etwa der „Bolero“ und die „Andalusienne“ zauberten einen Hauch spanischer Sonne ins Dämmerlicht der eher nüchternen Lagerhalle.

Im zweiten Teil des Abends illustrierten Ceciliy Reimann und Hans-Martin Haas, diesmal als „Duo Kaleidoskop“ firmierend, mit Jazz- und Bluesklängen die Ausstellungseröffnung des Working-Art-Projekts von Düsterwald.

„Wir rechnen mit einem Spendenaufkommen von mehreren Tausend Euro“, so der amtierende Rotary-Präsident Joachim Bruns. Der 64-jährige ehemalige Leiter des Kernkraftwerks Grohnde ist seit 1992 Mitglied des momentan 61 Personen starken Service-Clubs.

Die Spenden fließen in das weltweite Rotary-Projekt zur endgültigen Ausrottung der Polio. „5,5 Milliarden sind schon investiert“, teilte Bruns mit, „zu 99 Prozent ist die Kinderlähmung besiegt, aber das letzte Prozent in Nigeria, Pakistan und Afghanistan wird noch einmal fünf Milliarden verschlingen.“ Die Bill-und-Linda-Gates-Stiftung werde jeden gespendeten Euro verdreifachen, so Bruns.

Und auch Marcus Biewener und die „Lokalgruppe KliMotion“ dürfen sich über einen Anteil an den Einnahmen der ersten Benefiz-Veranstaltung dieser Art freuen. „Wir werden damit von Schülern Bäume pflanzen lassen und so den Umwelt- und Klimaschutzgedanken vor Ort fördern“, kündigte der frischgebackene Abiturient an.



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