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Kultusministerin Heister-Neumann denkt nicht an Rücktritt

veröffentlicht am 11.06.2009 um 18:21 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:37 Uhr

Hameln (HW). Ihre Schulpolitik ist umstritten, und die Zahl der Kritiker wächst – auch in der eigenen Fraktion. Doch an einen Rücktritt verschwendet Elisabeth Heister-Neumann keinen Gedanken. Ganz im Gegenteil: Mit Dr. Bernd Althusmann als neuem Staatssekretär will Niedersachsens Kultusministerin noch einmal durchstarten, wie die CDU-Politikerin in einem Exklusiv-Interview mit der Dewezet betonte.

Einen von ihren Kritikern durch die bevorstehende Pensionswelle befürchteten Lehrer-Mangel in Niedersachsen wird es nach Aussagen von Heister-Neumann in diesem Ausmaß nicht geben. "Der Lehrermangel hat unterschiedliche Gründe. Das hat vor allem etwas mit der Dauer der Ausbildung zu tun, denn Lehrerinnen und Lehrer brauchen eine bestimmte Zeit für das Studium und den Vorbereitungsdienst, bis sie in den Schulen ankommen. Wir wollen deshalb zum Einen für diesen werben und junge Menschen bewegen, dieses Studium aufzunehmen. Es geht aber auch darum, anschließend die Vorbereitungsplätze zur Verfügung zu stellen, damit man dann nachher die ausgebildeten Lehrer hat. Was wir heute erleben, sind die Versäumnisse vergangener Zeiten, hier geht es um die Folgen einer Studienentscheidung gegen den Lehrerberuf, die vor acht oder zehn Jahren getroffen wurde.  Wir haben deshalb die Anzahl der Plätze in den Studienseminaren sehr stark erhöht – auf 5900 Plätze. Das bedeutet, dass wir nach dem Vorbereitungsdienst auch so viele Abgänger aus den Seminaren haben. Auf das Jahr gerechnet sind dies 3000 Lehrkräfte für die allgemein bildenden Schulen", sagte die Landespolitikerin.



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