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Bauarbeiten dauern fast zwei Jahre

Kuhlmannstraße ab Montag gesperrt

HAMELN. Die Kuhlmannstraße ist eine wichtige Verbindung aus dem Süden zum Hamelner Bahnhof und für Industriebetriebe wie die Vorwerk-Teppichwerke existenziell: Ab Montag, 4. Februar, wird sie für knapp zwei Jahre Baustelle sein. Der Neubau der Fluthamelbrücke und der Fahrbahn erfordert eine Vollsperrung.

veröffentlicht am 01.02.2019 um 16:54 Uhr
aktualisiert am 01.02.2019 um 19:20 Uhr

Die Hamelner Kuhlmannstraße am Weserberglandstadion wird zur Großbaustelle. Auch die Fluthamelstraße wird dadurch für längere Zeit gesperrt sein, ebenso der Tönebönweg. Foto: Dana
Marc Fisser

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Marc Fisser Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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Die Umleitung über Guter Ort, Ohsener Straße und Am Hastebach soll laut Stadtverwaltung bis Dezember dauern. Betroffen von den Bauarbeiten sind auch die einmündende Fluthamelstraße und der Tönebönweg am Weserberglandstadion.

Es handelt sich um das größte Straßensanierungsprojekt Hamelns in diesem Jahr. Die Kosten für den Kanal- und Straßenbau der Kuhlmannstraße und der Brücken-Erneuerung sind mit rund 4,3 Millionen Euro veranschlagt. 60 Prozent davon steuert das Land Niedersachsen bei. Bei der Kuhlmannstraße handelt es sich um die Landesstraße 424. Landesweit hat Niedersachsen 75 Millionen Euro für solche Vorhaben zur Verbesserung der Infrastruktur ausgeschüttet. Eigentlich war der Baubeginn schon für das vergangene Jahr ins Auge gefasst worden. Der Förderbescheid aus Hannover liegt seit März vor.

Der erste Bauabschnitt wird sich vom Tönebönweg bis zur Fluthamel erstrecken. „Je nachdem, wie schnell wir durchkommen, wird die Vollsperrung bis Dezember dauern. Aber dann müsste der erste Bauabschnitt dieses Großprojektes spätestens fertigstellt sein“, sagt Diplom-Ingenieur Thorsten Behrendt als Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Die Arbeiten am Tönebönweg erfolgen parallel zu denen an der Kuhlmannstraße. Dort wird ein Regenwasserkanal gebaut, damit die Zeit von Matsch und Pfützen bald vorbei ist. Die Parkplätze für die Besucher der Sportanlagen werden künftig rechts und links des Weges angeordnet. Kosten hierfür: zirka 270 000 Euro.

Im Januar 2020 beginnt der zweite Bauabschnitt mit dem Abriss der maroden Brücke über die Fluthamel. Die neue Quere wird breiter sein als die bisherige und damit auch Fußgänger und Radfahrern ausreichend Platz bieten. Gleichzeitig wird das Straßenstück zwischen Stadthamel und der Fluthamel saniert.

Mit der Erneuerung der Kuhlmannstraße will die Stadt nicht warten, bis die seit Jahrzehnten geplante Südumgehung endlich baureif ist. Die Straßenbaubehörde des Landes arbeitet nach wie vor Vorgaben des Oberverwaltungsgerichtes Lüneburg ab und hofft, bald einen „wasserdichten“ Baubeschluss vorlegen und weitere Klagen hiergegen abwenden zu können. Die Kuhlmannstraße soll am Tönebönplatz durch eine Rampe an die über sie hinwegführende Südumgehung angeschlossen werden. In kürzester Zeit würden Autos und Lastwagen von dort aus die Kreuzung Fort Luise am westlichen Weserufer oder Afferde und die Bundesstraße 217 nach Hannover erreichen. Die Fertigstellung des Jahrhundertprojektes dürfte sich noch mindestens bis zum Jahr 2028 hinziehen – wenn es denn kommt.



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