weather-image
29°
Keine ersatzlose Streichung der Mittel, aber Fraktionen diskutieren die bedarfsorientierte Zusammenführung

Künftig ein Topf für zwei bisher getrennte Schul-Budgets?

Hameln (ni). Zwei „Jahresprogramme“ für die Pflege und die Ausstattung der Hamelner Schulen laufen demnächst aus. Über eine Neuauflage will die Politik erst entscheiden, nachdem sie sich einen Überblick über den aktuellen Zustand von Unterrichtsräumen und Sanitäranlagen in den Schulen verschafft hat.

veröffentlicht am 14.11.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 16:21 Uhr

Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

2007 beschloss der Rat das mit jährlich rund 340 000 Euro ausgestattete Fünfjahresprogramm zur Sanierung der Fachunterrichtsräume. Die damals aufgestellte Prioritätenliste ist laut Verwaltung inzwischen „weitgehend abgearbeitet“, was aber nicht heiße, dass damit alle vorhandenen Fachunterrichtsräume auf den neuesten Stand gebracht worden seien.

Für 2011 stehen noch einmal 340 000 Euro zur Verfügung, dann sind die fünf Jahre rum. Im Rahmen einer Bestandsaufnahme will die Verwaltung demnächst Rechenschaft darüber ablegen, in welche Maßnahmen die insgesamt 1,7 Millionen Euro im Einzelnen geflossen sind. Das 2001 verabschiedete Zehnjahresprogramm, wonach unabhängig von den Mitteln zur allgemeinen Bauunterhaltung jährlich 250 000 Euro für die Erneuerung von Sanitäranlagen und kleinere Verschönerungsarbeiten an den Schulen zur Verfügung standen, läuft Ende dieses Jahres aus. Hier will die Verwaltung ebenfalls eine Bilanz vorlegen.

Bei der jüngsten Sitzung des Schul- und Kulturausschusses herrschte fraktionsübergreifende Einigkeit darüber, die für einen begrenzten Zeitraum bewilligten Gelder nicht unbesehen auch in die nächsten Haushalte einzustellen; sondern über die eventuelle Fortschreibung der Programme erst nach einer Begehung aller Schulen im Frühjahr 2011 zu befinden. Sowohl Walter Kinast (CDU) als auch Volker Brockmann (SPD) deuteten im Verlauf der Sitzung an, dass seitens ihrer Fraktionen nicht darüber nachgedacht werde, die Mittel ersatzlos zu streichen.

Zu überlegen sei aber durchaus, ob die beiden getrennten Budgets künftig nicht besser in einem Topf zusammengefasst werden sollten, aus dem dann nach Bedarf die jeweils vordringlichen Maßnahmen finanziert werden könnten.

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare