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Ausstellung im Münster / Die Jugendlichen fehlten am ersten Tag

„Kriegskinder“ öffnen Herzen

Hameln (CK). „Kriegskinder – Begegnungen heute“ heißt eine Ausstellung im Hamelner Münster (bis 1. Juni täglich von 9 bis 18 Uhr), die Ergebnis eines Wettbewerbs der Anne-Frank-Stiftung ist. Rund 1400 Jugendliche hatten daran teilgenommen, die sieben besten Arbeiten zum Thema werden vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Zusammenarbeit mit dem städtischen Kulturbüro jetzt hier präsentiert.

veröffentlicht am 05.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 11.11.2016 um 23:41 Uhr

Blick in die Ausstellung im Münster.  Foto: Dana
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Bei der offiziellen Eröffnung in der vollbesetzten Kirche bedauerte Harald Krüger, stellvertretender Kreisvorsitzender, das Fehlen von jungen Menschen. Sie hätten es nötig, sich bewusst zu machen, in welchem Land sie leben dürften, sagte er. Nur die Älteren wüssten noch um die Leiden des Krieges, und diese Ausstellung gebe den Leiden ein Gesicht.

Auch Pastorin Friederike Grote als „Hausherrin“, die die Kirche als einen „Ort der Klage, des Gedenkens und des Lebens“ bezeichnete, hofft, dass möglichst viele junge Leute diese Ausstellung besuchen. Für Schüler liegt ein eigenes Arbeitsblatt bereit, Schulreferentin Dr. Sabine Meschkat-Peters hilft weiter (Telefon 0511/327363).

Auch Bürgermeisterin Ursula Wehrmann nannte das Fehlen Jugendlicher bei dieser Eröffnung „bedauerlich“. „Nur wer Fragen stellt, findet Antworten und teilweise hier“, sagte sie mit Blick auf den Zweiten Weltkrieg, aber auch auf kriegerische Auseinandersetzungen wie im Kosovo oder in Afghanistan. Die Ausstellung, so Wehrmann, lebe von persönlichen Begegnungen und öffne die Herzen, um mitzufühlen.



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