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Heute Abend Referat im Hamelner Forum

Kriegskinder haben Ängste vor ihren Eltern „geerbt“

Hameln (red). Die erlebte Not im Kriegs- und Nachkriegsdeutschland hat tiefe Spuren in den Kindern und Jugendlichen von damals hinterlassen; der seelische Missbrauch durch das NS-Regime, das Erleben von Angst und Schrecken, die Bombenangriffe, die Entbehrung des Vaters, der Verlust naher Menschen, die Ungewissheit des Wartens, Hunger und Kälte und schließlich Vergewaltigungen vieler jungen Frauen durch einmarschierende Soldaten.

veröffentlicht am 04.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 12.11.2016 um 00:21 Uhr

A. Ustorf
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14 Millionen Menschen in Deutschland haben ihre ersten Lebensjahre in Angst und Elend verbracht. Jeder Dritte leidet noch immer unter Depressionen und psychosomatischen oder traumatischen Beschwerden. Inzwischen haben die Kriegskinder ihr unverarbeitetes Trauma an die eigenen Kinder weitergegeben. Die Kriegsenkel haben die Ängste ihrer Eltern sozusagen geerbt, leiden unter den Verlust- und Mangelerfahrungen, ohne den Krieg erlebt zu haben.

Die Journalistin Anne-Ev Ustorf ist selbst Kind von Kriegskindern. Sie hat Gespräche geführt, Parallelen gefunden und festgestellt: Vieles, was ihre Generation umtreibt, hat sie von ihren Eltern „geerbt“. Im Hamelner Forums berichtet sie heute um 20 Uhr in der Pfortmühle. Übrigens: Eine Ausstellung des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Münster hat ebenfalls die Kriegskinder zum Thema.



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