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Kreisbedienstete länger krank als Rathauskollegen

veröffentlicht am 07.02.2011 um 18:30 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:36 Uhr

Hameln (HW). Die Mitarbeiter im Hamelner Rathaus, Beamte und Angestellte, sind im Jahr 2009 durchschnittlich 4,96 Arbeitstage krankheitsbedingt ausgefallen. Beim Landkreis Hameln-Pyrmont wurden für den gleichen Zeitraum 9,9 Tage registriert. Eine Erklärung, warum die Verwaltungsmitarbeiter des Landkreises doppelt so lange ausfielen wie ihre Kollegen im Rathaus, gibt es nicht. „Das lässt sich nicht messen.

 

Der eine schleppt sich trotz Grippe noch zur Arbeit, der andere bleibt vorsichtshalber zu Hause. Auch gibt es oft Langzeitkranke, die die Statistik beeinflussen“, sagt Sandra Lummitsch als Sprecherin des Landkreises.
 Der Bund der Steuerzahler fordert deshalb einheitliche Kriterien zur Erfassung und Veröffentlichung der Krankenstände in niedersächsischen Rat- und Kreishäusern. Diese bildeten die Voraussetzung für interkommunale Fehlzeiten-Vergleiche, die wiederum Rückschlüsse auf die Wirtschaftlichkeit der jeweiligen Verwaltungen erlaubten und damit im Interesse der Kommunen selbst wie auch der Steuern zahlenden Bürger lägen. Zurzeit herrsche auf diesem Feld große Intransparenz. Viele Kommunen ließen sich bei der Krankenquote ihrer Bediensteten nicht in die Karten schauen. Andere veröffentlichten krankheitsbedingte Fehlzeiten-Statistiken, die häufig auf unterschiedlichen Abgrenzungen beruhten, beklagt der Steuerbund Niedersachsen und Bremen.

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