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Griese will Fehler aus den 1990er Jahren nicht wiederholen

Kreis wirbt um Wohnungen für Flüchtlinge

veröffentlicht am 26.02.2015 um 15:56 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:30 Uhr

Hameln-Pyrmont (ww). Aktuell beziehen 775 Menschen im Landkreis Hameln-Pyrmont Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, bis Ende September werden noch einmal mehr als 600 Flüchtlinge erwartet, allein in den letzten vier Wochen sind 40 neu im Landkreis angekommen. Mittlerweile scheut sich niemand mehr, das Wort „Flüchtlingswelle“ in den Mund zu nehmen.

„Wir müssen uns nichts vormachen: Die Menschen, die jetzt in den Landkreis kommen, werden bleiben“, sagte Hamelns Oberbürgermeister Claudio Griese am Mittwochabend beim ersten Treffen des „Runden Tisches Flüchtlinge“. Die Fehler aus den 1990er Jahren wolle man aber nicht wiederholen. Von vornherein integrieren und nicht in Asylantenheimen „parken“, das sei nun wichtig. Der "Runde Tisch" will daher privaten Vermietern die Hemmungen nehmen, ihre Wohnungen an Asylbewerber zu vermieten.

 

 



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