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Zwei Unfälle und eine dreiste Lüge halten Polizei auf Trapp

Kradfahrer schwer verletzt

Hameln (ube). Ein 67 Jahre alter Mann aus Hameln hat sich bei einem Verkehrsunfall auf der Liebigstraße schwere Verletzungen zugezogen. Er musste mit einem Rettungswagen in die Notaufnahme des Sana-Klinikums gebracht werden, wo er stationär aufgenommen wurde. Der Roller-fahrer habe die Vorfahrt eines Autofahrers missachtet, teilte gestern Kommissar Dirk Barnert mit.

veröffentlicht am 27.10.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 18:41 Uhr

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Der Zusammenstoß zwischen dem Honda-Zweirad und dem Nissan ereignete sich am Dienstag um 14.20 Uhr. Der Rentner sei mit seinem Motorroller auf der Liebigstraße in Richtung Springer Landstraße unterwegs gewesen, sagte der Polizeibeamte. Im Kreuzungsbereich Bunsenstraße habe der 67-Jährige offenbar das Auto übersehen, hieß es.

Nur wenige Stunden zuvor (11.25 Uhr) hatten Polizisten während einer Verkehrskontrolle auf der Ohsener Straße in Hameln einen BMW gestoppt – und auf diese Weise womöglich einen Unfall verhindert, denn: Der 60 Jahre alte Fahrer roch nach Alkohol. Ein Atemalkoholtest ergab vor Ort einen Wert von 1,03 Promille. Auf der Polizeidienststelle an der Lohstraße wurde dem mutmaßlichen Verkehrssünder eine Blutprobe entnommen. Gegen ihn sei ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet worden, hieß es.

Ein 40-jähriger Autofahrer aus Hessisch Oldendorf steht im Verdacht, Verkehrsstraftäter zu sein. Gegen ihn ermittelt das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte wegen fahrlässiger Körperverletzung und wegen Fahrens ohne Führerschein in zwei Fällen. Der Mann fuhr mit seinem Peugeot auf der Domeierstraße in Richtung Weser-Brücke. Als der Mann nach rechts auf den Thiewall abbog, prallte sein Wagen gegen das Rad einer 19-jährigen Frau, die auf der Fußgänger-/Radfahrerfurt bei „Grün“ in Richtung Sudetenstraße unterwegs war. Die junge Hamelnerin habe sich glücklicherweise nur leichte Verletzungen zugezogen, hieß es.

Bei der Unfallaufnahme gab der mutmaßliche Unfallverursacher an, dass er seinen Führerschein zu Hause vergessen habe. Das war, wie sich später herausstellte, jedoch eine dreiste Lüge. „Unsere Ermittlungen haben ergeben, dass der 40-Jährige gar nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist“, sagte gestern Kommissar Dirk Barnert.



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