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Krach in der Mehrheitsgruppe

veröffentlicht am 26.06.2009 um 17:26 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:37 Uhr

Hameln (ni). Mit ihrer Forderung nach einem dritten Dezernenten für die Stadt Hameln hat Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann einen handfesten Krach in der Mehrheitsgruppe heraufbeschworen. Während SPD und FDP Lippmann in ihrem Wunsch nach Verstärkung der Verwaltungsspitze vorbehaltlos unterstützen, stellen sich die Grünen quer.
 Die Rathauschefin hatte die Ausschreibung einer Dezernentenstelle kurzfristig auf die Tagesordnung gesetzt und sie damit begründet, durch die nur noch auf zwei Schultern ruhende Verantwortung für fünf Fachbereiche entstünden Steuerungsprobleme. Doch die Grünen unter Fraktionschefin Ursula Wehrmann wollten sich nicht zur Eile drängen lassen, sondern verlangten, das Thema ausführlich beraten zu können. Sie wollten in Ruhe die Frage prüfen, ob sich Entlastung tatsächlich nur mithilfe einer weiteren hoch dotierten Stelle oder nicht genauso gut durch organisatorische Veränderungen innerhalb der Verwaltung schaffen ließe.
 Aus dem Kreis der Mehrheitsgruppe heißt es, Lippmann habe es strikt abgelehnt, eine Debatte über Verwaltungsstrukturen zu führen. Auch SPD und FDP wollten sich offenbar nicht darauf einlassen. Bei einem Gespräch zwischen Vertretern der Mehrheitsgruppe und der Oberbürgermeisterin kurz vor der jüngsten Ratssitzung soll es dann heftig gekracht haben, weil die Grünen auf ihrer Position beharrten und sich deshalb von SPD und FDP angeblich den Vorwurf einhandelten, sie gefährdeten damit die Gesundheit der überlasteten Verwaltungsspitze. Das Klima in der Gruppe sei seit diesem Streit merklich abgekühlt.
 



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