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Krach in der CDU-Kreistagsfraktion

veröffentlicht am 04.12.2009 um 12:43 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:37 Uhr

Hameln (ni). Die Hamelner Riege in der CDU-Kreistagsfraktion macht Ärger in den eigenen Reihen. „Die haben sich so was von an die Köppe gekriegt“, weiß ein Insider von der jüngsten Sitzung der Mehrheitsgruppe im Kreistag zu berichten. Gegenstand des offenbar heftigen Disputs: die Zusage des Landkreises, der Stadt Hameln bei der Modernisierung ihrer Fußgängerzone mit einer Kofinanzierung in Höhe von 600000 Euro unter die Arme zu greifen.

  600 000 Euro in Raten von 100 000 Euro und gestreckt auf sechs Jahre – so ist es abgesprochen zwischen Stadt und Kreis. Allerdings mündete diese Vereinbarung auf Kreisebene bislang nicht in einen Beschluss. Dafür, so heißt es, sei noch Zeit, bis die Stadt Hameln die erste Rate beim Landkreis abfordert. Doch einen entsprechenden Beschluss, auf den vor allem Hamelns grüne Fraktionschefin und Kreistagsabgeordnete Ursula Wehrmann drängt, wollen die Hamelner Mitglieder der CDU-Kreistagsfraktion jetzt nicht mehr mittragen.
 An der Spitze der Abweichler steht Claudio Griese. Er sitzt für die CDU nicht nur im Kreistag, sondern als Fraktionschef der Christdemokraten auch im Hamelner Rat; und zeichnet in dieser Funktion verantwortlich für den Antrag der CDU-Ratsfraktion, auf die Neugestaltung der Fußgängerzone zu verzichten. Als Konsequenz aus diesem Antrag kündigte das Kreistagsmitglied Griese nun bei der Gruppensitzung der Kreistagsfraktionen von CDU, FDP und Grünen an, er werde sich gegen eine Gewährung des zugesicherten Zuschusses aussprechen. Und brachte damit nicht nur seine Gruppenpartnerin Ursula Wehrmann sondern auch seinen eigenen Fraktionschef Otto Deppmeyer auf die Palme. Dessen Puls raste vermutlich noch schneller, als sich die Doppelmandatsträger Jobst Brüggemann, Monika Stork-Meier und Thomas Kock sowie die „reinen“ Kreistagsabgeordneten Klaus Arnold und Hermann Niederhut demonstrativ an Grieses Seite stellten.
 



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