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Beratung für einkommensschwache Haushalte

Kosten sparen mit dem „Stromsparcheck“

Hameln. Die Kosten für Strom und Heizung sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Für Bezieher von Arbeitslosengeld II und Sozialhilfe ist es daher oft schwierig, ihre Stromkosten zu bezahlen. Um dem entgegenzuwirken, hat der Deutsche Caritasverband gemeinsam mit dem Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen eine Aktion in die Wege geleitet, die auf die positiven Erfahrungen des Projektes „Energiesparcheck“ der letzten zwei Jahre aufbaut. Ziel der bundesweiten Aktion ist es, den Energieverbrauch und dadurch auch die Energiekosten von einkommensschwachen Haushalten zu senken.

veröffentlicht am 16.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 03:41 Uhr

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Autor:

Annika Heinemeyer
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Im Landkreis Hameln-Pyrmont wird diese Aktion seit Anfang August von der Firma Impuls GmbH in Kooperation mit der Klimaschutzagentur Weserbergland durchgeführt. Hinter dem „Stromsparcheck-Plus“ steckt eine Energieberatung mit anschließenden Möglichkeiten zum effizienten Energie- und somit auch zum Kostensparen. Der beste Weg Energiekosten zu sparen sei nämlich eine effizientere Nutzung von Energie. Das bedeute allerdings nicht, auf Komfort verzichten zu müssen, sondern Energie – beispielsweise durch unnötigen Stand-by-Verbrauch – einzusparen.

„Nachdem ein Termin verabredet wurde, kommt das Stromsparteam vorbei und verschafft sich einen Überblick über den individuellen Stromverbrauch“, erklärt Thomas Kuper, einer der drei Berater des Stromsparteams. „Der aktuelle Stromverbrauch wird gemessen und anhand dieser Daten werden wir konkrete Energiesparpläne für den jeweiligen Haushalt ausarbeiten. Anschließend werden wir Stromspar-Utensilien wie beispielsweise Energiesparlampen oder Zeitschaltuhren anbringen.“

Impuls-Geschäftsführer Wolfgang Meier ist zuversichtlich, dass die Aktion erfolgreich wird: „Durch Unterstützung und Zuschüsse von Landkreis, Stadt, Energieversorgern, Unternehmen und Verbänden ist es möglich, den Bedürftigen die Energieberatung sowie die Energiespar-Utensilien im Wert von 70 Euro völlig kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Dadurch wird die Aktion bisher mit Begeisterung angenommen. Wir sind optimistisch, dass wir noch weitere Erfolge erzielen werden.“ Die Ergebnisse des letzten Projektes „Energiesparcheck“ seien vielversprechend: Jeder teilnehmende Haushalt habe pro Jahr im Schnitt 286 Kilogramm CO2 und rund 140 Euro einsparen können. Die Aktion „Stromsparcheck-Plus“ soll zunächst bis 2015 laufen. „Wir hoffen allerdings auf eine Anschlussförderung durch den Bund“, so Meier. Auch Kreisrätin Petra Broistedt sieht als Initiatorin des Projektes viel Potenzial: „Jeder Euro, der durch das Projekt an Energiekosten gespart wird, steht den Menschen für andere notwendige Dinge zur Verfügung. Wir wünschen uns natürlich, dass dann besonders in die Bildung der Kinder investiert wird.“



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