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„Kopfkinder“ sollen sich wehren können

veröffentlicht am 19.11.2012 um 15:20 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:33 Uhr

Hameln (eaw). Es geht ziemlich lautstark zu im Dachgeschoss des Hamelner Familienzentrums an der Osterstraße. Die kleine Einführung in die Kampfkunst Taekwondo durch Trainer Manfred Thiele und seine zwei Helfer kommt bei den Grundschülern aus Klein Berkel gut an.

Nach einigen Ermunterungen trauen die sich schließlich, begleitet von einem martialischen Kampfschrei, mit aller Kraft zuzutreten.

Die Übung „Gut kämpfen und damit Konflikte dämpfen“ ist einer von zahlreichen Programmpunkten eines eintägigen Seminars, das der Klein Berkeler Diplom-Psychologe Dr. Michael Heilemann für die Grundschule organisiert hat. Zusammen mit seiner Kollegin, der Diplom- Sozialwissenschaftlerin Gabriele Fischwasser von Proeck, ist Heilemann europaweit in Sachen Antigewalt-Training unterwegs. „Entstanden ist das alles 1985 aus einem Projekt der Jugendanstalt“, erinnert sich der Präventions-Experte. Ziel seiner Arbeit ist es, Gewaltbereitschaft in Friedlichkeit umzuwandeln. „Wir müssen den 70 Prozent lernwilligen, gutmütigen und bisher körperlich wenig durchsetzungsfähigen Schülern, die noch an Werte wie Fairness und Gerechtigkeit glauben, den Rücken stärken. Die werden von den anderen 30 Prozent eingeschüchtert und zu Opfern gemacht. Die ,Kopfkinder’ müssen daher wehrfähig werden“, stellt Heilemann klar.

Die ganze Geschichte lesen Sie in der Dewezet.



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