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Kommt Sparvorschlag der Politik einem "kulturellen Ausverkauf" gleich?

veröffentlicht am 06.01.2012 um 11:33 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:34 Uhr

Pfortmühle

Hameln (bha). Der Vorschlag von Ursula Wehrmann und Claudio Griese, die dritte Etage der Bücherei zu schließen, um Kosten zu sparen und dort Ausschusssitzungen abzuhalten, stößt bei der Bibliotheksgesellschaft Hameln auf Unverständnis.

Jürgen C. Kruse, stellvertretender Vorsitzender vom Bibliotheksverein, kennt die Überlegungen zum Sparen rund um die Buch-Ausleihe bereits seit Jahren und bezeichnet die jüngsten Überlegungen als „unsinnigen Vorschlag“ und die immer wieder von der Politik angedachten Sparmaßnahmen in Zusammenhang mit der Bücherei als „kulturellen Ausverkauf“.

Grünen-Fraktionschefin und stellvertretende Sprecherin der schwarz-grünen Koalition Ursula Wehrmann sieht indes keinen anderen Weg. Sie rechnet die Kosten vor, die durch den Büchereibetieb entstehen: fast 794000 Euro Zuschuss durch die Stadt Hameln. Und weist gleiczeitig darauf hin, dass die Bücherei - anders als die Jugendmusikschule - ihren Zuschussbedarf in den letzten Jahren nicht durch Sparbemühungen gesenkt habe.

Warum Kruse das Gedankenspiel als unsinnig bezeichnet, welches die nächsten Schritte des Rates in der Stadtbibiliotheks-Angelegenheit sind und wie es überhaupt zu der Idee kam, aus der Etage einen Sitzungssaal zu machen, lesen Sie in unserer Printausgabe.



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