weather-image
11°

Kreis sucht nach Lösungen für Schwimmbecken der Albert-Schweitzer-Schule

Kommt ein Neubau in Frage?

HAMELN. Bleibt es erhalten, oder wird das Schwimmbecken der Albert-Schweitzer-Schule auf Dauer geschlossen? Die Frage beschäftigt die Mitarbeiter der Kreisverwaltung; auch die Politik hat sich bereits eingeschaltet (wir berichteten).

veröffentlicht am 09.08.2017 um 15:46 Uhr

Leer – seit Januar schwimmt hier niemand mehr. Ob das Becken der Albert-Schweitzer-Schule jemals wieder in Betrieb genommen wird, ist noch offen. Die Kreispolitiker werden darüber entscheiden. Foto: Dana
Birte Hansen

Autor

Birte Hansen-Höche Reporterin zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Der Landkreis ist Träger der Förderschule Albert-Schweitzer-Schule. Derzeit würden drei Optionen betrachtet, wie die Sprecherin des Landkreises, Sandra Lummitsch, auf Anfrage mitteilt:


Eine komplette Sanierung des Beckens am Standort Albert-Schweitzer-Schule.
Ein Neubau an einem neuen Standort.
Eine Zusammenarbeit mit der Aquasport GmbH, möglicherweise im Hallenbad Einsiedlerbach.

Die durch die jeweilige Lösung entstehenden Kosten sind laut Lummitsch im Kreishaus noch nicht beziffert worden. Man sei auf der Suche nach einer „tragfähigen und wirtschaftlichen Lösung“, um den Schwimmunterricht wieder anbieten zu können. Eine Auskunft darüber, ob inzwischen – vor über sechs Monaten wurde der Befall entdeckt – die Ursachen für die Legionellenbildung bekannt sind, gibt es derzeit nicht. Auch nicht, ob erste Erkenntnisse zum Sanierungsaufwand vorliegen.

Bereiche des Schwimmbades der Albert-Schweitzer-Schule sind von Legionellen befallen; festgestellt wurde das im Herbst 2016. Ermittelt wurden damals 116 KbE pro 100 Milliliter. KbE steht für „Kolonien bildende Einheiten“. Ab 100 KbE/Milliliter spricht man von gesundheitsgefährdender Kontamination.

Welcher Weg weiterverfolgt wird – die Entscheidung obliegt der Kreispolitik. Noch stehe aber nicht fest, wann entsprechende Beschlussvorlagen in die Politik gegeben werden, sagt Lummitsch. Heinrich Fockenbrock (FDP) hatte sich für die Fraktion FDP/DU bereits eingeschaltet und macht gegenüber der Dewezet deutlich, dass seine Fraktion das Thema am 14. September im Kreisschulausschuss behandelt wissen möchte.

Seit Januar findet im Becken der Albert-Schweitzer-Schule kein Unterricht mehr statt. Davon betroffen sind die Schüler der Albert-Schweitzer-Schule, Kinder, die bei der DLRG schwimmen lernen, und etwa 150 Schüler der benachbarten Heinrich-Kielhorn-Schule. Sie sind geistig und körperlich beeinträchtigt und haben das Becken für Therapiezwecke genutzt.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt