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Verwaltung verkleinert Grünfläche am Reherweg für Unternehmen – das aber noch die Öffentlichkeit scheut

Kommt Bewegung ins Gewerbegebiet?

Hameln. Im Gewerbegebiet Wilhelm-Lampe-Straße gibt es einen Grünstreifen, parallel zum Reherweg. Dieser Grünstreifen soll nun schmaler werden. An sich keine große Sache. Spannend wird es aber bei der Frage nach dem Warum. Laut Stadtverwaltung gibt es Interesse, das Grundstück im nördlichen Bereich, direkt an der Bahn gelegen, nutzen möchten. Das Problem: Das Grundstück kann im Moment schlecht erreicht werden. Geplant ist, den bisher 16 Meter breiten Grünstreifen um sieben Meter zu verkleinern. So könnte man einen Weg von der Wilhelm-Lampe-Straße bis zum Grundstück ermöglichen. Das habe man für „vertretbar“ gehalten, um einem örtlichen Betrieb die Möglichkeit zur Entwicklung zu geben, heißt es.

veröffentlicht am 18.04.2015 um 20:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 20:21 Uhr

Autor:

von andrea tiedemann
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Wer aber hat nun Interesse an der Fläche? Es scheint eines der bestgehüteten Geheimnisse zu sein. Der Wirtschaftsförderung sei das Interesse bekundet worden, den Namen gibt die Verwaltung aber nicht heraus. Nur so viel: Es muss laut Bebauungsplan ein „nicht störender Gewerbebetrieb“, demnach also kein produzierendes Unternehmen, sein. Die Gewerbetreibenden vor Ort jedenfalls sind es nicht. Gerüchteweise fiel der Name Kettelhake, das entsprechende Unternehmen BSH BauService Hameln GmbH aber wollte dies noch nicht bestätigen, sprach aber bereits von „Interesse“.

Wird verloren gegangene Grünfläche anderswo

wieder ausgeglichen?

Am hinteren Ende der Wilhelm-Lampe-Straße sieht es ebenfalls aus, als tue sich etwas: ein Bauzaun, eine Kiesschicht, ein Bagger. Doch die Firma Schöttker, das einen Mietpark betreibt, winkt ab: Man habe das Grundstück am Ende der Straße zwar gekauft, um irgendwann zu erweitern. Derzeit gehe es aber nur darum, den Boden zu befestigen. Dass man durch die Änderung des Bebauungsplans im vorderen Bereich ein Stück Grünland verliert, wurde im Ausschuss für Stadtentwicklung nur kurz thematisiert. „Das ist ein Verlust von Grünfläche, der nicht ausgeglichen werden kann“, kritisierte Ratsherr Jürgen Mackenthun (Grüne). Er stellte den Antrag, die verlorene Fläche extern auszugleichen – der Ausschuss stimmte zu. Stadtbaurat Hermann Aden sagte zu, den Ausgleichswert für die Fläche zu ermitteln – eine Verpflichtung, die Fläche im sogenannten Innenbereich, zu dem das Gewerbegebiet zähle, auszugleichen, gebe es aber nicht.

Die Grünfläche am Reherweg wird schmaler – damit ein weiterer Gewerbebetrieb sich dort ansiedeln kann.



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