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Kokain-Handel: Hamelner Gastronom muss hinter Gitter

veröffentlicht am 23.06.2011 um 17:27 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:35 Uhr

Hameln (ube). Ein heimischer Gastronom muss hinter Gitter – das Schöffengericht hat den Mann, der während der Verhandlung Fußfesseln trug, am Donnerstag zu zwei Jahren und vier Monaten Gefängnis verurteilt. Der Hamelner hatte zuvor gestanden, von August 2009 bis März 2011 einen Drogendealer aus Süddeutschland mit „Kokain in nicht geringen Mengen“ beliefert zu haben und dem Gericht dadurch eine langwierige Beweisaufnahme erspart.

 Bei dem Mann, dem die Stadt Hameln inzwischen untersagt hat, in der Gastronomie zu arbeiten, waren seinerzeit auch eine scharfe Pistole und Munition gefunden worden. Von wem er die Drogen erhalten hat, sagte der Angeklagte nicht. Der Hamelner wolle sich „nicht weiter zu den Hintergründen äußern, weil er Angst hat“, sagte Verteidiger Roman von Alvensleben. Der Anwalt machte Andeutungen, blieb aber vage: „Mein Mandant wurde auf Sizilien geboren. Das hat irgendetwas mit der Sache zu tun.“



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