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Hans-Heinrich Sander zeigt Kindern aus Hameln den Nationalpark Wattenmeer

Klütschüler mal in einem Boot mit Niedersachsens Umweltminister

Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander (M.) ging mit 140 Grundschülern aus Hameln und Horstedt an Bord der „Wappen von Norderney“, um ihnen vom Schiff aus den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer zu erklären.

veröffentlicht am 09.06.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 11.11.2016 um 18:41 Uhr

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Hannover / Hameln (mau/red). „Leinen los“ lautete für 140 Kinder der Grundschulen aus Hameln und Horstedt (Rotenburg/Wümme) das Motto: Gemeinsam mit dem niedersächsischen Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) gingen die Abc-Schützen an Bord der „Wappen von Norderney“ auf Entdeckungstour im Nationalpark Wattenmeer.

Frischer Fisch und 100 Krabben

Ziel waren eigentlich die Seehundbänke zwischen den Inseln Juist und Memmert, von Seehunden aber keine Spur: „Wir dachten eigentlich, dass wir ein paar Robben sehen“, berichtet die elfjährige Leona von der Klütschule, „aber dafür haben wir viele Knoten gezeigt bekommen. Ich habe zum Beispiel den Achtknoten gelernt.“ Und den könne sie immer noch, fügt sie stolz hinzu.

Während der Seefahrt wurde auch gefischt und der Fang durch Mitarbeiter des Nationalparkhauses Greetsiel erklärt. Der zehnjährige Nils weiß noch ganz genau, was alles im Netz war: „Zwei Schollen, drei Krebse und 100 Sandgarnelen – also die Krabben, die auf Brötchen kommen.“ Gegessen wurden die Tiere aber nicht, sondern nur begutachtet, mal kurz ausprobiert, wie sich ein Fisch anfühlt, dann durften die Meeresbewohner wieder zurück ins Wasser.

Attraktion an Bord waren auch die Informationstafeln zur Tier- und Pflanzenwelt des Wattenmeeres, mit denen das Schiff jetzt im Rahmen der Kooperation zwischen Nationalparkverwaltung und Reederei ausgestattet wurde.

Wattpaket bei Rätsel gewonnen

Die Grundschüler, darunter Nils von der Hamelner Klütschule, hatten bei einem Natur-Rätsel des Umweltministeriums jeweils ein Wattpaket mit Unterrichtsmaterialien gewonnen, das Minister Sander den Schulklassen überreicht hatte. Und Nils hatte zusammen mit seinem Bruder Lars für die Hamelner Klütschule gewonnen, als der Minister kürzlich zu Gast in der Rattenfängerstadt war: „Wir haben bei diesem Naturrätsel mitgemacht und mussten Fragen über die Tiere und Pflanzen beantworten“, sagt er. „Das kann Nils auch echt gut“, wird während des Interviews im Klassenraum dazwischengerufen.

Der Tag im und mit dem Wattenmeer – gedacht als eine Art Belohnung für die Kinder – kam richtig gut bei den Klassen an, bestätigt auch Nils Schulkamerad Kevin. Der Zehnjährige erzählt aufgeregt: „Also – erst hatte ich ein bisschen Angst auf dem Schiff, als die Wellen immer dagegengeschlagen haben. Aber als wir dann in der Schleuse waren, war‘s echt cool.“ Sogar einige Tage nach dem Ausflug scheinen er und der Rest der Klasse vom niedersächsischen Umweltminister begeistert. Kevin: „Ich finde das nett von dem Herrn Sander, dass er uns alle eingeladen hat!“ Auch die Rektoren der Schule, Raimund Seeldrayers und Daniela Leuteritz, bedanken sich: „Diesen Tag werden unsere Schüler lange in Erinnerung behalten.“

Tag hat viel Spaß gemacht

Das werden sie auf jeden Fall. Schon die Anreise an die Küste scheint viel Spaß gemacht zu haben. Leona: „Wir haben die Fahrt über nur Quatsch gemacht“ – zustimmendes Nicken und Lachen im Klassenraum. „Das war wirklich total witzig. Vor allem, als der Dominik mir an den Haaren gezogen hat und ich ihn dann gekniffen habe“, schmunzelt sie und fügt noch schnell hinzu, dass es nur Spaß war.

Neben des Lerneffektes hat der Ausflug aber noch etwas anderes Gutes: Umweltminister Sander hat während der Bootsfahrt vom schlechten Zustandes des Schulhofes erfahren und 5000 Euro versprochen, wenn er „naturnah“ umgebaut wird.



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