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Klüt-Chef will kein Strohmann sein

veröffentlicht am 19.01.2010 um 15:19 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:37 Uhr

Hameln (CK). Horst Knuhr kämpft. Der 56-jährige kämpft um seine Existenz, seinen Arbeitsplatz und den seiner 27 Mitarbeiter, darunter 7 Auszubildende. Knuhr kämpft im Rahmen einer Existenzgründung – der ehemalige Finanzdirektor der insolventen Cemag-Holding der Gebrüder Fard hatte im Herbst vergangenen Jahres das Hotel und Restaurant Klütturm (vormals „La Résidence“) übernommen und ist dort geschäftsführender Gesellschafter; sein Arbeitgeber ist die TNG (Treuhandgesellschaft Niedersachsen). Jetzt kämpft Knuhr gegen Behörden und Banken, vor allem aber gegen ein Vorurteil: dass er ein Strohmann der Familie Fard sei nämlich.

Das Geldinstitut ist Hauptgläubiger, steht an erster Stelle im Grundbuch und möchte für die Immobilie auf jeden Fall 1,65 Millionen Euro erzielen – 1,5 Millionen, mit denen sie den Umbau finanziert hat, 150 000 als Honorar für den Insolvenzverwalter. Knuhr könnte rein theoretisch das Gebäude, für dessen Instandsetzung und exklusive Möblierung mehr als 5 Millionen Euro geflossen sein sollen, selbst kaufen, hält aber die Summe von 1,65 Millionen Euro inzwischen für zu hoch, vor allem angesichts der Baumängel, die er erst nach und nach entdeckt hat.

 



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